Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Test : Videoschnitt

Test : Final Cut Express 4
von rudi Mi, 26.Dezember 2007 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Der Import
  Der Schnitt
  Formatmix
  Und funzts?
  Fazit



Formatmix



Ein groß herausgestelltes Feature dieser Version ist die „Mixed FormatFormat im Glossar erklärt Timeline“. Dieses Marketing-Buzzword schreibt sich momentan jeder Hersteller auf die Fahnen und es bedeutet nichts anderes, als dass man Clips mit verschiedenen Formaten und Bildraten in der TimelineTimeline im Glossar erklärt mischen kann (ist das wirklich sooo neu?). Naja, bequem ist es allemal: Legt man beispielsweise einen SD-Clip in ein HD-Projekt, so wird dieser einfach über die Effektparameter skaliert. Erwartungsgemäß blieben wegen dem 4:3-Format dann die Ränder an der rechten und linken Seite ungenutzt, was man so eigentlich niemals in einem Projekt sinnvoll stehen lassen kann. Ein Griff in die Skalierung ändert dies natürlich auf Wunsch und bläst das Bild noch weiter auf.

Was in dieser Preisklasse dagegen wirklich einzigartig ist, stellt Apple gar nicht sonderlich heraus. Die TimelineTimeline im Glossar erklärt kann mehrere Sequenzen verarbeiten. Damit sind Versioning und Nesting kein Problem. Beinahe selbstredend gibt es auch kein kein künstliches Limit bei Spurenanzahl (wir glauben es sind 99 Spuren möglich, haben es aber nicht ausprobiert). Mit Nesting wäre dies ansonsten auch klein Problem.

Grundsätzlich zeigt sich hier Apple beim Abspecken also deutlich spendierfreudiger, als beispielsweise Adobe mit Premiere Elements. Immerhin fanden wir auch eine beinahe skandlöse Einschränkung gegenüber Final Cut Pro: Die Express-Version unterstützt nur 32 Undo-Schritte, während Pro 99 kann. Da hat offensichtlich ein Kleinsparer im Team nochmal den Rotstift so richtig ansetzen wollen. Aber im Ernst: Apple hat wirklich erstaunlich viel Funktionalität bei der kleinen Version stehen lassen.

Die Preissenkung von 300 auf 200 Euro hat jedoch nicht nur positives. So wird Soundtrack seit neustem nicht mehr mitgeliefert. Die offizielle Begründung: Semiprofessionelle Anwender machen fast alles in Garage Band. Unsere inoffizielle Vermutung: Apple will Soundtrack zu einem ProTools-Clone ausbauen und da darf man ein solches Programm nicht als Beilage in einer 200-Euro-Box finden. Auch der „Export to Soundtrack“-Menüpunkt ist in der neuen FCE-Version leider verschwunden. Dennoch lässt sich Soundtrack (sofern vorhanden - oder jeder andere installierte Audio-Editor) für die Sound-Übergabe in den Präferenzen einrichten.
Dennoch ist der Verlust schmerzlich, denn selbst eine mitgelieferte Soundtrack LE-Version hätte schon noch etwas hergemacht und würde sicher noch mehr Nutzer auf Final Cut Studio heiß machen.
Zum Trost sind die mitgelieferten Soundeffekte auch schon ziemlich brauchbar: Soft Normalizer, EqualizerEqualizer im Glossar erklärt, Kompressor/Limiter, Brummfilter, DeEsser und Depopper (besonders brauchbar mit der integrierten Voice Over Funktion) Delay und Reverb, sowie ein NoiseGate dürften für viele Fälle ausreichen.

Die eingebaute VoiceOver-Funktion ist gerade für viele Amateurfilmer, die einen Film live besprechen wollen ein unverzichtbares Feature.



Einzig vielleicht eine Noise-Reduction mit NoisePrint könnten wir uns noch als sinnvolle Beigabe in diesem Kontext vorstellen. Mit einer Editgenauigkeit von 1/100 FrameFrame im Glossar erklärt dürfte auch der Griff zu einem externen Soundeditor in den meisten Fällen nicht nötig sein.

Ein schwacher Trost ist das mitgelieferte LiveType. Es mag ja ganz nett sein, zappelige Schriften von Stange in seine Filme einzubauen, jedoch kommt ein solches Tool nur in seltenen Fällen zum Einsatz. Auf jeden Fall scheint es uns hier besser aufgehoben, als in der großen Suite. Zumal die animierten Schriften echte Speicherräuber auf der Festplatte sind.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Der Import
Der Schnitt
Formatmix
Und funzts? / Fazit
   

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
(unregistered)   18:02   27.12.
Vielen Dank @ Axel!
Axel   16:59   27.12.
Bertha hat folgendes geschrieben: Tino86 hat folgendes geschrieben: Also der HDV Intra Codec ist aber wirklich das Letzte von Apple. A...weiterlesen
Bertha (unregistered)   15:55   27.12.
Tino86 hat folgendes geschrieben: Also der HDV Intra Codec ist aber wirklich das Letzte von Apple. Alleine die Renderzeiten machen dann den Sp...weiterlesen
Tino86 (unregistered)   15:40   27.12.
Also der HDV Intra Codec ist aber wirklich das Letzte von Apple. Alleine die Renderzeiten machen dann den Spaß am Schnitt wieder zunichte. Für mich is...weiterlesen
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Weitere Artikel:

Test: 7toX XML-Konvertierungstool für Final Cut Pro 7 nach Final Cut Pro X Mi, 22.Februar 2012
Philip Hodgetts Firma Intelligent Assistance hat nach der Bereitstellung eines kostenpflichtigen Final Cut Pro X nach Final Cut Pro 7 Konvertierungstool nun auch einen XML-Konvertierer für die andere Richtung, also für Final Cut Pro 7 Projekte nach Final Cut Pro X mit Namen 7toX herausgebracht. Wir hatten Gelegenheit das neue Final Cut XML Konvertierungstool zu testen – hier ist unsere Einschätzung …
Test: Final Cut Pro X Mo, 11.Juli 2011
Nachdem Final Cut Pro X ja tagelang bei slashCAM DAS dominierende Thema war, wird es auch mal Zeit für einen Reality Check. Vorhang auf für unsere Eindrücke...
Test: LG 3D-Monitor W2363D Di, 7.Juni 2011
Wer auf der Suche nach einem 3D-Monitor für eine Videoschnitt-Preview ist, kann noch auf wenig Erfahrungsberichte im Netz zurückgreifen. Da klingt das Angebot von LG für einen 3D-Monitor deutlich unter 200 Euro doch seht verlockend. Denn viel kann man da ja wohl nicht falsch machen, oder?
Test: Sony Vegas Pro 10 - Multitalent auf Speed Sa, 21.Mai 2011
Test: Edius 6 - Das Performance-Wunder Mi, 11.Mai 2011
Test: CS5 Files, Teil 3 – Vergleich GPU/CPU-Effekte unter Premiere Pro So, 22.August 2010
Test: CS5 Files, Teil 2 – Decklink Intensity unter Premiere Pro Do, 22.Juli 2010
Test: CS5 Files – Premiere Mercury Engine Teil 1 Fr, 2.Juli 2010
Test: Edius Neo Booster 2.5 Di, 5.Januar 2010
Test: Premiere Elements 8 Mo, 30.November 2009
Test: Mac OS 10.6 Snow Leopard: Erste Eindrücke im Videoumfeld Sa, 12.September 2009
Test: Final Cut Studio 3 - Teil 2 / AVC-Intra / Speedchanges/ Color und ProRes 4444 So, 23.August 2009


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Videoschnitt:
Kann ich mit Premiere CS 5.5 Projekte von CS 6 öffnen?
FCP-XML Import in Premiere CS6 nicht möglich
Videoediting in Blender – Solide Infos bei Blenders VSE Blog
premiere cs 5.5 probleme mit peakdateien
Vegas Pro 11 und GPU-Unterstützung
Tips: Älteren Laptop fit für Videoschnitt machen Teil II: SSD
sony vegas - ton auf externen monitor ?
mehr Beiträge zum Thema Videoschnitt

Apple Final Cut Pro:
FCP-XML Import in Premiere CS6 nicht möglich
FCPX Filmstreifen werden nicht mehr angezeigt
Final Cut Pro X Shortcut-Tafel als PDF
FCPX: XF Plugin funktioniert nicht
Videoretusche in FCPX (Flecken auf Linse)
Ein Höllentrip mit Final Cut Pro X (;und wieder zurück)
AVCHD Premiere vs. Final Cut = Problem!
mehr Beiträge zum Thema Apple Final Cut Pro




update am 22.Mai 2012 - 15:05
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
And introducing....
Specialsschraeg
21-25. Mai / Ingolstadt
20 MIN|MAX
25-27. Mai / Mannheim
7. Low & No Budget Kurzfilmfestival ClipAward
25-26. Mai / Innsbruck
A Los Gurkos Short Film Festival
26. Mai - 3. Juni / Zürich
VIDEOEX
weitere Veranstaltungen