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Test : FINAL CUT STUDIO 3 - TEIL 3/Motion 4 & Compressor 3.5 & Fazit
von rob Do, 1.Oktober 2009 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Motion 4
  Reflektionen
  Licht und Schatten
  Schärfentiefe
  (Kamera)Gerüst
  Fazit Motion 4
  Compressor
  Blu-ray
  FCP-Handshake
  Voreinstellungen extrahieren
  Droplet
  Fazit Compressor
  Fazit Final Cut Studio 3



Fazit Motion 4



Fangen wir mit der Kritik an: Größtes Manko an Motion ist für uns die nachwievor nur schwer nachvollziehbare Unterteilung in Animations-Gruppen - eine klare LayerLayer im Glossar erklärt oder hierarchische Struktur wäre uns hier lieber … aber es soll auch Motion-User geben, die mit den Gruppen gut klar kommen … wir eher weniger …. .

Motion 4 hat vor allem durch die neuen 3D-Features erheblich an Umfang und Attraktivität gewonnen. Hier scheint das Entwickler-Team von Final Cut Studio am fleissigsten gewesen zu sein und kaum jemandem scheint es größer aufzufallen: Motion 4 mausert sich leise still und heimlich zu einer Art Short-Cut-Variante von After Effects. Während der geneigte Motion Designer in After Effects nach wie vor das Tool mit der größten manuellen Feinkontrolle und damit auch das komplexere Tool findet, enthält Motion 4 eine ganze Reihe von sinnvollen Automationen für einen Großteil aktueller Animations-Komponenten. So lassen sich im Modul-Baukasten-Prinzip auch für den weniger versierten Animator (sprich: Cutter) mit wenigen Klicks recht komplexe Animationen erstellen. Hardcore Motion-Designer finden in After Effects immer noch das Tool der Wahl aber sie werden überrascht sein, wie gut und schnell fertiggestellt plötzlich die Animationen vom Kollegen sind, der mit Motion 4 umzugehen weiss. Gerade dort, wo Geld Zeit ist, dürfte Motion 4 seine Trümpfe ausspielen.




Compressor



Last Butt not least wollen wir uns die Neuerungen von Apples Kompressionstool "Compressor" kurz anschauen, bevor es zum Gesamt-Fazit von Final Cut Studio 3 geht.




Blu-ray



Apples Einstellung zu Blu-ray lässt sich am besten als wenig geliebte, konkurrierende Medienplatform beschreiben. Lange Zeit wurde Blu-ray zu Gunsten des HD Online-Filmangebots im iTunes-Film-Store ignoriert. Zu einer Postproduktions-Suite wie Final Cut Studio gehört jedoch nunmal auch die Fähigkeit Blu-ray-Filme bereitzustellen. Leider wurde Blu-ray-Authoring bis Dato nicht in DVD-Studio Pro integriert, das in Final Cut Studio 3 auch kein Update erhalten hat. Immerhin hat sich Apple dazu durchgerungen, via Compressor eine rudimentäre Blu-ray Encoding Option anzubieten. Im Hauptfenster von Compressor finden sich unterschiedliche Zielvorlagen, zu denen neben Audio-Podcast, DVD, AppleTV, YouTube, MobileMe und Referenzfilm für Internet nun auch "Blu-ray erstellen" gehört.

Nun auch basic Blu-ray Encoding in Compressor 3.5



Wählt man das Blu-ray-Preset von Compressor, wird ein H.264/MPEG-4 AVC Video-File produziert mit dem Suffix .264. Wer hieraus eine Blu-ray Disc erstellt, sollte jedoch wissen, dass es sich dabei um keine replikationsfähige Blu-ray-Disc handelt - dafür sind völlig andere Verzeichnisstrukturen notwendig, die derzeit nur mit separater Software erstellt werden können.



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Motion 4
Reflektionen
Licht und Schatten
Schärfentiefe
(Kamera)Gerüst
Fazit Motion 4 / Compressor / Blu-ray
FCP-Handshake / Voreinstellungen extrahieren / Droplet
Fazit Compressor / Fazit Final Cut Studio 3
   

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   
407621   17:44   02.10.
Wie sie schon schreiben: "Apple hat es anscheinend nicht nötig..." Das ist schon sehr schade, dass Apple keine Flash-Encodiermöglichkeit und...weiterlesen


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