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/// Test : Sonstige

Test : Die Neue im Team - Toshiba Gigashot GSC A40FE
von rudi Fr, 14.März 2008 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Heiße Sache?
  Eigenheiten
  Auf ein neues... Format
  Bildqualität
  Fazit

Auf ein neues... Format

Klar, AVCHDAVCHD im Glossar erklärt ist nicht genug. Als neuer Hersteller wird man heute ohne ein eigenes FormatFormat im Glossar erklärt ja kaum noch ernstgenommen ;). Also auf ein neues: Das Aufzeichnungsformat der „Toshicam“ ist AVC/H.264 mit variabler Datenrate. Wir konnten dabei ca. 16 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt im maximalen Fall messen. Allerdings ist das FormatFormat im Glossar erklärt nicht mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt kompatibel, weshalb die Nachbearbeitung-Frage ein weiteres mal sehr problematisch ist. Zwar wirken die Files mit der MPG-Endung erst einmal harmlos, jedoch steckt darin eben ein komplexerer MPEG4-Strom, der offensichtlich mit PAFF codiert wurde. Wir haben die Files jedenfalls mit den bisherigen Vieleslesern Vegas und Edius nicht aufbekommen und auch Freewarelösungen wie Mplayer mussten das Handtuch werfen. Dafür konnte Premiere diese Files direkt laden und (wenn auch langsam und mit sporadischen Abstürzen) mit ihnen arbeiten. Dies ist umso absurder, da Premiere nun AVCHDAVCHD im Glossar erklärt nach wie vor nicht unterstützt, das neue Toshiba-Format dagegen schon.
Ansonsten konnte nur noch das mitgelieferte Nero Essentials die Files öffnen. Dieses Programm bietet als HD-Export allerdings nur die HD-DVD, die gerade offiziell beerdigt wurde. Bei einem frischen Toshiba-Gerät ist es natürlich kein Wunder, dass sich hier noch dieses geschichtliche Relikt findet. Für ernsthafte Käufer jedoch nicht sonderlich amüsant, wenn man nicht anders an sein HD-Material gelangt. Denn man kommt nur (!!) an die Videos im hochäuflösenden Modus, wenn man HD-DVD als Ausspielmedium anwählt. Ansonsten werden die HD-Aufnahmen vor der Ausgabe mit 768 x 576 Punkten zusammengestaucht. So gesehen gibt es auch hier in der Nachbearbeitung noch eine Menge „Klärungsbedarf“, der noch deutlich größer ausfällt, als bei AVCHD.

Bildqualität

Wie erwähnt sehen die Bilder am Display so clean und knackig aus, dass wir hier große Hoffnungen bei der gemessenen Bildqualität hatten. Doch schon nach den ersten Sichtungen in FullHDFullHD im Glossar erklärt lüftete sich das Geheimnis der Kamera: Eine derart starke voreingestellte Kontour haben wir bisher noch bei keiner anderen Kamera erlebt.

Kontour bis zum Abwinken und die damit verbundenen Moiré-Muster



Da die Kamera relativ rauschfrei ist, fällt dies auf kleineren Bildschirmen nicht so auf, weil dadurch das Grieseln nicht sonderlich in den Vordergrund tritt. Doch dafür scheint der CodecCodec im Glossar erklärt auf Motive mit scharfen Kontrasten nicht sonderlich gut Vorbereitet zu sein. So ist das Bild von Artefakten durchsetzt, die bei Testbildern sogar Muster dazuerfinden (beide folgenden Bilder sind 300 Prozent vergößert...

Hier sollten eigentlich nur horizontale Streifen sichtbar sein...



...und hier erfindet der CodecCodec im Glossar erklärt Muster an den Farbübergängen.



Der subjektive Bildeindruck ist bei 1200 Lux dann nicht ganz so „schlimm“ wie erwartet.



So wirkt die Kamera subjektiv von der Bildschärfe und Farbverteilung ganz in Ordnung, kommt aber nicht an unsere aktuellen 1000 Euro-HDV-Lieblinge von Canon heran. Bei Low-Light gibt es auch ganz Gutes zu berichten:



Ohne Gain rauscht die Kamera recht wenig und liefert immerhin noch ein paar Farben. Andere Kameras dieser Preisklasse schaffen ein ähnliches Bild nur mit deutlich mehr Grieseln.

Fazit

Fangen wir mal von vorne an: Kein Fokusring, keine manuellen Bedienelemente, kein Sucher, keine Audio-Anschlüsse und verkrüppelte manuelle Werte unzugänglich in bunten Menüs versteckt. All das "können" die bisherigen Platzhirsche schon zur Genüge. Dazu kommt miniHDMI, nur NTSC- Analogausgabe und ein neues Videoformat, dass noch schlechter zu bearbeiten ist als AVCHD. Die Bildschärfe wird durch eine extreme Kontour erkauft. Außerdem produziert der CodecCodec im Glossar erklärt gegenüber Sony, Panasonic und Canon noch mehr Artefakte. Für eine 1000 Euro Kamera liefert Toshiba hier eindeutig zu wenig ab. Der schicke Spruch unter dem Firmanlogo „Leading Innovation“ wirkt dabei leider fast schon ironisch.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Heiße Sache? / Eigenheiten
Auf ein neues... Format / Bildqualität / Fazit
  

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   
WoWu   20:08   17.03.
Vielleicht im Nachsatz, weil es offenbar bis zur Redaktion noch nicht durchgedrungen ist und Verwunderung hervorgerufen hat, dass einige Programme mit...weiterlesen


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update am 10.Februar 2012 - 06:23
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