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/// Test : Sonstige

Test : Der Newcomer – Newteks SpeedEDIT auf dem Prüfstand
von rudi Mo, 2.April 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Das Vorspiel
  Das Interface
  Unter der Haube...
  Die Effekte
  Performance
  Fazit

Die Vorwehen des Programms haben sich ja einige Zeit hingezogen. Vor ziemlich genau einem Jahr auf der NAB 2006 zeigte der Hersteller NewTek dem staunenden Publikum ein neues Echtzeitschnittsystem, das angeblich kurz vor der Auslieferung stand. Einige verstrichene Termine und Release-Partys später konnten wir nun erstmals selber die finale 1.0 Version des Programms in Empfang nehmen.



Das Vorspiel

Vor dem Schnitt steht bekanntlicherweise die Installation, und hier gibt es erst einmal weniger erfreuliches zu berichten: Neben einer Seriennummer verlangt das Programm auch eine Registrierung über das Internet, ansonsten stellt das Programm nach 15 Tagen die Zusammenarbeit ein. Dies soll unter anderem auch verhindern, dass man SpeedEDIT auf einem zweiten Rechner installieren kann. Will man z. B. zusätzlich auch auf seinem Laptop schneiden wird eine zweite Lizenz fällig. Abgesehen von der Nervigkeit der Aktivierung und eventuellen Problemen bei Festplattenchrashs oder ähnlichem, missfällt uns auch die grundsätzliche Strategie hinter dieser Form der Kunden-Gängelung. Schade, dass immer mehr Firmen diesen Weg gehen und viele Kunden diese bittere Pille auch schlucken.

Das Interface

Nach dem ersten Start erscheint die Oberfläche des Programm sehr schlank. Die wenigen sichtbaren Bedienelemente schärfen den Blick auf das wesentliche. Das beliebig skalierbare Vorschaufenster versucht permanent alle Änderungen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt sofort in Echtzeit darzustellen. Dabei gibt es sogar konkrete Hinweise, wie man die Bildwiederholfrequenz des Monitors für die Vorschau optimiert. Außerdem funktionierte eine (seitenunkorrierte) Vollbild-Vorschau via DirectShow auf einem zweiten PC-Monitor. Das kann mit einer guten Gamma-Korrektur in manchen Fällen einen separaten HD-Vorschau-Monitor überflüssig machen.

Die Oberfläche ist sehr einfach und effektiv gestaltet.



Im Hauptfenster kann man zwischen verschiedenen Ansichten umschalten. Das StoryboardStoryboard im Glossar erklärt ist dabei fest mit der TimelineTimeline im Glossar erklärt verlinkt, wodurch sich Änderungen immer in beiden Fenstern auswirken. Außerdem hat jeder Clip ein Eigenschaften-Fenster, in dem sich einzelne Effekte zuschalten lassen. Dort gibt es die LayerLayer im Glossar erklärt Settings (u.a. Aspect Ratio, und Geschwindigkeit), Transparenz, 3D-Position und Rotation, Größe, CroppingCropping im Glossar erklärt, farbiger Rahmen, Kantenglättung, Schatten, WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt, FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt und einen Chroma/Luma-Key. Die Reihenfolge, mit der die Effekte auf den Clip wirken ist allerdings starr festgelegt und entspricht der hier eben genannten Aufzählung. Nach der Effekt-Kette ist noch einmal eine Master-Farbkorrektur möglich, die auch eine sekundäre Farbauswahl zulässt. Zur Bildkontrolle lassen sich Vektorskop und Waveform-Monitor zuschalten.

Zur Farbkontrolle lassen sich Vektorskope und Waveform-Monitore zuschalten.



Neben den Effekten befindet sich eine Funktionskurven-Ansicht, in der man die Parameter jedes benutzen Parameters durch Spline-Kurven und Keyframes einstellen kann. Vom Workflow her gefiel uns das gesamte Bedienungs-Prinzip ziemlich gut und erinnerte uns dabei im entferntesten noch an den alten (Namensvetter ?) SpeedRazor. Wir vermissen allerdings noch leicht handhabbare Trimming-Tools.

Volle Kontrolle – über Funktionsgrafen lassen sich Parameter gut feinjustieren.




Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Das Vorspiel / Das Interface
Unter der Haube...
Die Effekte
Performance
Fazit
  

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rakzak   12:08   05.04.
PowerMac hat folgendes geschrieben: Naja... Das Programm ist eben neu. Man kann da eben nicht die Ausgereifheit und Stabilität erwarten. Ander...weiterlesen
Marco   19:23   02.04.
Eine der Funktionen mit der sich Speed Edit von der Konkurrenz abhebt ist für uns eindeutig die Fähigkeit auch völlig videountypische Auflösungen, Bil...weiterlesen
rudi   18:53   02.04.
Ich denke persönlich, dass man bei einem Programm für 500 Euro schon ein stabiles System erwarten kann. Das ist IMHO sogar wichtiger als viele Funktio...weiterlesen
DVD Lernkurs (unregistered)   18:46   02.04.
Wir arbeiten hier u.a. auch schon mit SpeedEdit. Eine der Funktionen mit der sich Speed Edit von der Konkurrenz abhebt ist für uns eindeutig die Fähig...weiterlesen
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