Der 25P-Modus ist auf den ersten Blick in diese Preisklasse ein echtes Kaufargument für szenische Filmer. Kombiniert man diesen jedoch mit dem speziellen Kinomodus (der eine Art Cinegamma plus Weichzeichner darstellt) so lässt sich die Verschlusszeit nicht mehr feststellen. Wer hier über die Blende ein dunkles Motiv ausreizen will, kann leicht von der (dann nicht deaktivierbaren) Automatik auf 1/12s oder einen noch geringeren Slow-Shutter gesetzt werden. Das ist natürlich unschön, weil nicht kontrollierbar und dies macht die zusätzliche Kino-Modus-Funktion letztendlich für viele Filmer natürlich nur noch halb so interessant. Alternativ kann man natürlich eine Gammakorrektur in der Postproduktion draufrechnen und dafür Belichtungszeit und (!!) Blende weiterhin manuell im 25P-Modus kontrollieren. Nur eben ohne Cinegamma-Modus, nur 25 FpS. So hat man allerdings bei der Bildqualität auch kaum noch einen Vorteil gegenüber der HV10, die ja ebenfalls bei 1/25Sekunde Videos als Frames und nicht als Fields aufzeichnet. Bei dieser Vorgehensweise kann man dann auch die Bildschärfe erhalten. Denn der Movie-Modus bügelt unter anderem viele Details glatt.
Audio
Im Audiobereich wurden die früher deutlich wahrnehmbaren Laufwerksgeräusche etwas gedämpft, wodurch das Mikrofon aber auch etwas dumpfer klingt. Nach wie vor besitzt die Kamera zwei Features, die sie für Semi-Profis zur ersten Wahl in dieser Preisklasse machen dürfte. Nicht nur, dass überhaupt ein Mikrofon- und Kopfhöreranschluss vorhanden sind, das externe Mikrofon ist ergonomisch gut über den Joystick zu pegeln. Und tief im Menü findet sich zusätzlich eine Dämpfungs-Option des Mikrofon-Eingangs (ca. -20dB). Hiermit lassen sich auch Line-Quellen direkt zur Aufnahme an den Camcorder anschließen, ohne dass man ein externes Dämpfungsglied bemühen muss. Da ist es zu verzeihen, dass die Kopfhörer-Buchse mit der AV-Buchse doppelt belegt ist. Wer also einen FBAS-Monitor beim Dreh anschließen will, kann nicht mehr über Kopfhörer mithören. Eigentlich überhaupt kein Problem, denn man holt den Ton dann vom Monitor oder man schließt einen HD-Bildschirm sinnvollerweise über den Komponenten-Ausgang an.
domain hat folgendes geschrieben: Eine allgemein übliche Methode fürs Scharfstellen in kritischen Situationen ist ja die selektive Scharfstell...weiterlesen
domain 20:48 17.08.
Eine allgemein übliche Methode fürs Scharfstellen in kritischen Situationen ist ja die selektive Scharfstellung des Objektes im Telebereich mit anschl...weiterlesen
Chinook 17:55 17.08.
domain hat folgendes geschrieben: Eine recht gute, aber auch nicht perfekte Lösung hat JVC z.B. bei der GZ-HD40 als Fokussierhilfe realisiert:...weiterlesen
domain 10:45 17.08.
Eine recht gute, aber auch nicht perfekte Lösung hat JVC z.B. bei der GZ-HD40 als Fokussierhilfe realisiert: drückt man die entsprechende Taste wird d...weiterlesen
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