Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Video-DSLR· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Test : Camcorder

Test : Canon EOS C300
von rob Mo, 26.März 2012 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Handling
  4K Sensor
  In
  Out
  Formate
  Bildprofile
  Aus dem Messlabor
  Das wahre Leben
  Fazit

Seit der Ankündigung der Canon EOS C300 Anfang November 2011 hat Canons Einstieg in die digitale S35mm HD-Cam Klasse für jede Menge Aufregung in der Filmer-Community gesorgt. Wir hatten nun Gelegenheit, ein Serienmodell der Canon EOS C300 sowohl im Labor als auch bei Außenaufnahmen zu testen.




Handling



Canon EOS C300



Beim ersten Öffnen des Canon C300 Kartons wird sofort klar: Diese Cam ist modular aufgebaut: Es dauert eine Weile, bis man alle Montageoptionen fein säuberlich ausgebreitet hat und sich nun überlegen kann, welche Ausbaustufe montiert werden soll. Zur Auswahl stehen: 1. Die Minimal-Version in Form des puren Kamera-Bodys. Zu dieser würde man vor allem greifen, wenn die Canon C300 in einen Cage oder ein Rigg integriert werden soll. Die 2. Ausbaustufe unterscheide sich minimal nur durch die Daumenauflage, die sich rechts am Kamerabody anschrauben lässt – immer noch sehr puristisch. Die 3. Ausbaustufe besteht in der Montage des Handschlaufengriffes auf der rechten Kameraseite, wodurch die Canon C300 zusätzliche Auslöser, Funktions-Räder (Blende) und vor allem Portabilität erhält. Wer noch mehr Mobilität benötigt, kann in Ausbaustufe 4 zusätzlich einen („Henkel“)Tragegriff ebenfalls auf der Kameraoberseite der Canon EOS C300 montieren. Wer schließlich Audio via XLRXLR im Glossar erklärt in der Kamera aufzeichnen möchte und auch einem größeren Display nicht abgeneigt ist, entscheidet sich für Ausbaustufe 5. mit XLR-Inputs und Klappdisplay oberhalb des Kamerabodys.

Canon EOS C300 mit Griff und XLR-Modul



Modularität ist also Trumpf bei der neuen Canon EOS C300. Und das Konzept ist gar nicht mal so schlecht gelöst. Unter den „modularen“ S35 Cams empfinden wir das Canon C300 Konzept derzeit als das ansprechendste – auch wenn die Canon C300 trotz ihrer diversen Griffoptionen nicht wirklich eine Kamera für´s Filmen aus der Hand darstellt. Das Zusammenstecken der Canon EOS C300 bietet jedenfalls schonmal reichlich Gelegenheit, sich der Verarbeitungsqualität der C300 zu widmen und die ist deutlich höher als von den Vorabpräsentationen her erwartet. Der hochwertige Eindruck speist sich aus den Faktoren Gewicht (komplett zusammengebaut mit XLR/Monitoreinheit, Batterie ohne Optik = 2700g) und Detailverarbeitung.

Gerade in Sachen Detailverarbeitung bewegt sich Canon mit der EOS C300 auf erfreulich hohem Niveau. In gewisser Weise erinnert die Haptik an die Profi-Boliden aus dem DSLR-Bereich – (allerdings in einer Art Super16-Body): Schweres Magnesiumgehäuse mit wertigen Schaltern und Bedienelementen: Man traut der Canon EOS C300 subjektiv eine Menge Nehmerqualitäten zu – ob jedoch die (drei!) Lüfterschlitze einer extremen Umgebung mit viel Staub und Sand auch standhalten, müssen längere Praxistests zeigen. Canon gibt zumindest an, dass alle Schalter mit O-Ringen gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt sind und auch die internen Lüftungswege um staubempfindliche Baugruppen herumgeleitet wurden.

Apropos Lüftung: Startet man die C300 ist der Lüfter definitiv wahrnehmbar. In normalen Betrieb sollte dies von untergeordneter Rolle sein – wer jedoch auf absolute Stille angewiesen ist, sollte vor seinem Dreh mal in die Canon C300 „reinhören“.

Womit wir beim Schalter-Layout der Canon C300 angekommen wären: Gut gefallen haben uns die erweiterte Stellung des An/Aus-Schalters auf der linken Gehäuseseite, der in seiner oberen Stellung einen „Lock“ Modus anbietet. Hierbei werden alle Schalter bis auf Rec Start/Stop gesperrt. Dieser Lock-Modus ist vor allem für Kamera-Fernbedienungen gedacht, kann jedoch auch in anderen Situation mit vielen externen Gerätschaften von Vorteil sein.

Vermisst haben wir zunächst beim Umgang mit der Canon C300 dedizierte externe Schalter für solch zentrale Funktionen wie Shutter. ISO, Auto-, bzw, Open-Iris und B/W Schaltung. Zwar lassen sich ShutterShutter im Glossar erklärt und ISO Funktionen durch Drücken der Func-Taste der Reihe nach im rückseitigen LCD-Menü abnavigieren – aber gerade diese Funktionen gehören unserer Meinung nach auf „kurze Wege“ und damit auf externe Schalter. Die Individualisierbarkeit der Canon EOS C300 bietet hierfür jedoch eine Lösung:

Bis auf die Open-Iris Funktion (die leider nicht vorhanden ist) lassen sich die hier genannten Basis-Funktionen bei der Canon EOS C300 mit ihren 9 ((!) bei aufgesteckter Monitoreinheit) frei programmierbaren, angenehm großen Funktionstasten nach eigenem Belieben zuweisen. Tatsächlich laden die vielen Funktionstasten förmlich dazu ein, die Canon C300 den eigenen Bedürfnissen nach anzupassen. Unsere C300 wäre jedenfalls mit Aufklebern mit neu zugewiesenen Funktionen bepflastert. Arbeitet man bsp. mit einer Konfiguration mit Handschlaufengriff, findet sich die Suchervergrösserung auf zwei Funktionstasten per Werkseinstellung zugewiesen. Für unseren Test haben wir die Magnify-Funktion auf Taste 7 belassen, dafür jedoch auf die 1 den ShutterShutter im Glossar erklärt gelegt … etc.pp...

In dem Zusammenhang ist wohl auch Canons eindringliche Warnung zu verstehen:

„When changing the camcorder´s configuration, be careful not to cover with tape or otherwise obstruct the cooling fan´s air intake vents (marked as AIR INTAKE).“



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Handling
4K Sensor
In/Out
Formate
Bildprofile
Aus dem Messlabor
Das wahre Leben
Fazit
  

[58 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
dirkus   14:17   06.04.
Falls es noch nicht irgendwo gepostet wurde. Auf der HP von Canon Japan gibts ein paar sehr ausführliche Making of Clips von Filmen, gedreht auf der C...weiterlesen
Gysenberg   10:34   31.03.
domain hat folgendes geschrieben: Es ist ja nicht gerade selten, dass div. User bei ihren neuen Kamera in Erwartung der endgültigen Glückselig...weiterlesen
domain   10:18   31.03.
Es ist ja nicht gerade selten, dass div. User bei ihren neuen Kamera in Erwartung der endgültigen Glückseligkeit plötzlich irgendeine negative Besonde...weiterlesen
Tiefflieger   18:41   30.03.
Dann kann ich mal die Bilder zeigen, die ich am 26.02.2012 aus einem Beitrag und Filmdownload extrahiert habe.
SlashCAM Beitrag http://www.sla...weiterlesen
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Weitere Artikel:

Test: Sony HDR-CX410 – Fliegen in der zweiten Klasse Mi, 3.April 2013
Mit der HDR-CX410 liefert Sony erstmals auch ein Mittelklassemodell mit dem schwebenden Bildstabilisator (Balanced Optical Steady Shot) aus. Da wollten wir nur mal kurz nachsehen, welche Abstriche man gegenüber den Topmodellen machen muss...
Test: Sony HDR-PJ780 Di, 26.März 2013
Nun hat also auch Sonys neues Consumer Flagschiff seinen Weg in unsere Redaktion gefunden. Stolze 1399 Euro kostet die HDR-PJ780, welche sich vor allem durch die Sensorgröße und den lichtstärkeren Projektor von ihren Kolleginnen absetzt.
Test: Canon HF G25 Mi, 20.März 2013
Wie schon beim Vorgänger findet sich auch in der HF G25 viel Technik aus den weitaus teureren professionellen Canon Camcorder-Modellen. Dabei stellt sich unter anderem die Frage, ob das Konzept von 2011 auch noch 2013 tragfähig ist.
Test: Sony NEX-EA50 NXCAM Mo, 4.März 2013
Test: Sony HDR-PJ650 Di, 19.Februar 2013
Test: Panasonic HC-X929 Mo, 11.Februar 2013
Test: Sony NEX-FS700 Mi, 6.Februar 2013
Test: Nokia 808 PureView Mo, 7.Januar 2013
Test: Panasonic AG-AC90 – Profi zum Knallerpreis? Di, 18.Dezember 2012
Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 3: Die Schattenseiten und unser Fazit Mo, 26.November 2012
Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 2: Recording-Optionen und Lowlight Fr, 23.November 2012
Test: Blackmagic Cinema Camera - Teil 1: Schärfe und Moires Mi, 21.November 2012


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Canon EOS C300:
Kameratest mit Canon C100
Test: Canon EOS-1D C Schärfe-Messungen
Canon EOS 5D Mark III Firmware Update mit cleanem 4:2:2 HDMI-Out
Eckdaten C100 C300 C500
Test: Canon EOS 1DX
Neue Firmware für Canon EOS C500, C300 und C100 angekündigt
Canon EOS 7D MarkII - mit Video Stills Burst Mode?
mehr Beiträge zum Thema Canon EOS C300

Canon:
DaVinci Resolve 10 als kostenloses Videoschnittprogramm
Tips: Magic Lantern Canon RAW FAQ - Teil 2 RAW Crop Kalkulationen
Tips: Magic Lantern Canon RAW FAQ - Teil 1
ClipKanal: Canon 5D Mark III RAW vs. Blackmagic Cinema Camera RAW
Wieviel RAW aus der Canon?
Test: Canon EF35mm f/2 IS USM - Der Ausnahmekompromiss
Videosoftware mit grossem Konrollmonitor beim Capturen
mehr Beiträge zum Thema Canon

Camcorder:
Material von XDCam und DSLR in einem Projekt??
Belichtung (exposure) falsch eingestellt bei MiniDV-Kamera
Camcorder/Cams mit Toleranz für sehr hohe Lautstärken?
Kamera und Stativ für Skiaufnahmen gesucht!
Gutes DSLR Kamerarig/Schulterstativ um die 300 Euro?
Jemand Erfahrungen mit der Black Magic Cinema Kamera?
Kurznews: Sigma Art AF 18-35mm 1.8 DC HSM IF unter 1.200 Euro?
mehr Beiträge zum Thema Camcorder




update am 21.Mai 2013 - 10:40
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
Sight (2012)
Specialsschraeg
9. Juni / Frankfurt am Main
VGF Nippon in Motion Award 2013
17. Juli - 11. August / Frankfurt an Main
Shorts at Moonlight
12-15. September / Berlin-Prenzlauer Berg
21. Internationales Filmfestival ContraVision
13-15. September / Oderaue
3. OderKurz-Filmspektakel
alle Termine und Einreichfristen