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Test : Atomos Ninja V im ersten Praxistest im Interview Setup mit Panasonic GH5S // IBC 2018

von Di, 25.September 2018 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  5“ Display im kompakten DSLM Betrieb
  Neue Menüs
  Akkulaufzeit
  Gehäuse
  Montage
  Vorläufiges Fazit

Wir haben die IBC 2018 erneut genutzt, um bei unseren Interviews vor Ort neues Equipment zu testen. Diesmal haben wir den Atomos Ninja V in unser GH5S basiertes Interview-Rig integriert. Hier unsere ersten Erfahrungen in Sachen: 5“ Screen, neues Menülayout, Akkulaufzeit, Montage-Optionen, u.a.

Kompaktes 10 Bit, XLR-Rig inkl. Ninja V und Panasonic GH5S



Tatsächlich haben wir schon eine ganze Weile auf einen 4K-fähigen 5“ Monitorrecorder gewartet. Für kompakte Kameras im DSLR/DSLM Formfaktor die ein 4K Signal ausgeben wie bsp. Panasonic GH4, GH5/GH5S und aktuell Nikon Z6 & Z7, Canon EOS R, Fuji X-T3 u.a. ermöglicht ein 4K-fähiger Monitor-Recorder im 5“ Format, den Gesamt-Formfaktor kompakt zu halten und dennoch eine deutlich bessere Monitoring Funktion zu nutzen - vom 10 Bit 4:2:2 Recording mit robusterem Codec und einem Backup-Recording von Kameras mit nur einem Card-Slot mal ganz abgesehen.

Schön zu sehen, dass Atomos hier mit dem Ninja V (endlich) eine 5“ Option neben den „großen“ 7“ Inferno und Flame Modellen zur Verfügung stellt.

Unsere Review-Unit arbeitete noch mit einer Beta-Firmware – entsprechend haben wir den Ninja V auf der IBC vor allem als Monitor und nicht als Recorder genutzt. Einen ausführlichen Test inkl. 4K 60p 10 Bit Recording-Test folgt, sobald die Ninja V Firmware final ist.

Hier nun unsere Erfahrungen mit dem Atomos Nina V im Verbund mit der Panasonic GH5S:



5“ Display im kompakten DSLM Betrieb



Atomos gibt für den Ninja V Screen, der mit voller HD-Auflösung (1920x1080) arbeitet, 1000 Nit an max. Helligkeit an, was unserer Einschätzung nach gut hinkommt: Der Ninja V ist damit sichtlich heller als der Klappmonitor der GH5S und nicht ganz so hell wie der Atomos Shogun Inferno mit seinem 1.500 Nit Display mit dem wir ihn kurz vergleichen konnten (beide bei max. Helligkeit).


Das Bild des 1000 Nit Displays des Ninja V kommt bei der ersten Betrachtung recht hochwertig rüber. Ausschlaggebend hierfür dürfte vor allem die Kombination aus gut abgestimmter Farbwiedergabe (s.u.) und vergleichsweise „hoher“ Auflösung am verkleinerten Display sein.

Ebenfalls im Vergleich zum großen Bruder Atomos Shogun Inferno fällt auf, dass das Display deutlich weniger spiegelt. Während der Shogun Inferno mit seinem massiven Helligkeitsoutput störende Reflexionen teils „wegleuchten“ kann, punktet der Ninja V hier mit einem sichtbar weniger reflektierenden Display.

Wir haben auch kurz mal das Panasonic GH5S Display mit dem Nina V Display bei direktem Sonnenlicht von hinten verglichen. Der Ninja V bleibt hier mit seiner Kombination aus Größe, max Helligkeit und geringerer Reflexion noch arbeitsfähig (für längeres Arbeiten bei hellem Umgebungslicht bietet Atomos auch einen Clip-On Sun-Shade für den Ninja V an).

Da der Ninja V 4K-Signale an seinem HDMI-Input (HDMI 2.0) akzeptiert, verfügt er auf seinem HD-Display über eine pixelnative 4K-Fokus-Assist Funktion, die wir vor allem während der Aufnahme mit der GH5s zu schätzen gelernt haben (Die Panasonic GH-Modelle bieten i. Ggs. bsp. zu den Sony Alphas keine Fokusvergrösserung während der Aufnahme).

Zusammen mit der recht hochwertigen, integrierten Peaking-Funktion erhält man mit dem Ninja V eine Fokuskontrolle, die deutlich über die On-Board Mittel der GH5S hinausreicht. Die Empfindlichkeit des Peakings lässt sich in 3 Stufen einstellen und löst sehr gut auf.


Ziemlich angetan waren wir auch von der Farbdarstellung des NinjaV- zumindest bei unserem kurzen „Praxistest“ mit der GH5S. Das Ninja V Display gibt Farben 1:1 zum Panasonic Display wieder. Klasse zu sehen, dass man hier die Monitor-Farbmatrix nicht umstellen oder nachkorrigieren muss.

Wir haben den Ninja V teilweise Nonstop mit unseren 5200 mAh Sony NP-F Akkus laufen lassen. Dabei generiert der kompakte Ninja V einiges an Wärme auf der Rückseite. Für Kühlung sorgt ein aktiver Lüfter, den wir auch mal kurz mit dem des Atomos Shogun Inferno in Sachen Lautstärke verglichen haben: Und hier ist der Ninja V Lüfter hörbar leiser. Ob dies im 4K 60p Aufnahme-Betrieb auch so bleibt, werden wir uns beim Test mit finaler Firmware nochmal genauer anschauen. Soweit so gut.

Neue Menüs / Akkulaufzeit


Panasonic GH5sim Vergleich mit:

Listenpreis: 2499 €
Markteinführung: Februar 2018
Sensorgrößen-Klasse:
Micro Four Thirds
Mount: Micro Four Thirds

Platz 8 DSLR/DSLM Bestenliste
Sony A7R II
Listenpreis: 3499 €
Sensorgrößen-Klasse: Kleinbild-Vollformat, FX
Panasonic GX800
Listenpreis: 549 €
Micro Four Thirds

4 Seiten:
Einleitung / 5“ Display im kompakten DSLM Betrieb
Neue Menüs / Akkulaufzeit
Gehäuse/Montage / Vorläufiges Fazit
  

[56 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
pillepalle    02:36 am 12.6.2019
Seit gestern ist das ATOMOS OS 10.1 Firmware Update für den Ninja V verfügbar: https://www.atomos.com/ninjav Mit folgenden Verbesserungen: Added support for AtomX SDI...weiterlesen
Skeptiker    18:08 am 14.5.2019
Habe auch noch so einen Samsung-Adapter in Weiss. Allerdings hängt der an der TV-SSD (selten gebraucht).
pillepalle    17:59 am 14.5.2019
@ Skeptiker Dank Dir... aber ehrlich gesagt sind die Bilder zur Dokumentation nur Quick & Dirty bei Tageslicht aus der Hand geschossen :) Ein Stück Styro als Fond. Die...weiterlesen
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update am 30.November 2020 - 16:09
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