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/// Test : Compositing

Test : Apple Color 1.0
von rudi Mo, 16.Juli 2007 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Aller Anfang ist schwer
  Logischer Programmaufbau
  Mausbedienung
  GPU ja, CPU nein
  Mangelnder Intergrationswille?
  Fazit



GPU ja, CPU nein



Die enorme Geschwindigkeit erzielt Color durch die direkte Ausführung des Programms auf der Grafikarte/GPU. In unserem Test auf einer Nvidia 7300GT (und scheinbar auch mit allen anderen Grafikkarten aus der Nvidia-Serie) sind allerdings nur Farbkorrekuren in 8 BitBit im Glossar erklärt möglich. Dies macht das Programm eigentlich für praktisch alle kritischen Real-World Anwendungen unbrauchbar. Ein Beispiel: Hellt man im ersten Raum ein Bild auf und nimmt man im Master dann wieder etwas Helligkeit weg, so entstehen dabei deutliche Pixelstufen, weil die Bilder in 8 BitBit im Glossar erklärt zwischen den Räumen übergeben werden. Diese Verluste entstehen zwischen jedem Raum und addieren sich entsprechend. Einzig mit neuen ATI-Grafikkarten arbeitet das Programm mit 16 BitBit im Glossar erklärt oder mit Floating-Point, wodurch diese Quantisierungsverluste nicht entstehen. Auf der CPU alleine rechnet das Programm dagegen gar nicht.



Mangelnder Intergrationswille?



Das Zusammenspiel mit Final Cut Pro ist rudimentär. Man kann zwar Clips nach Color senden, jedoch werden dort diverse Effekte und Übergänge aus der FCP-Timeline geflissentlich ignoriert. Und auch beim Rücktransport wird nicht alles übertragen. So fallen Skalierungen aus Color beispielsweise einfach unter den Tisch. Für einen sinnvollen Einsatz sollte man daher sein Projekt in FCP zuerst komplett fertig gestellt haben und dann den gerenderten Film in Color mastern. Alle anderen Workflows scheinen momentan noch nicht sinnvoll.




Fazit



Color arbeitet momentan nur mit ATI-Grafikkarten sinnvoll zusammen. Auch das Zusammenspiel mit anderen Applikationen wie Final Cut Pro ist nur sehr eingeschränkt möglich. Wer seinen Mac gezielt auf dieses Programm hin konfiguriert, bekommt daher eine schnelle Color-Grading-Applikation, die allerdings momentan nur "Stand Alone" glänzt. Es ist jedoch abzusehen, dass Apple die Kompatibilität des Programms aufbohren wird, oder wie bei Shake das Entwicklerteam zu einer kompletten Reinkarnation einsetzt. Auf jeden Fall hat Apple mit dem Programm eine Lanze gebrochen und Color Grading für jedermann salonfähig gemacht.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Aller Anfang ist schwer / Logischer Programmaufbau
Mausbedienung
GPU ja, CPU nein / Mangelnder Intergrationswille? / Fazit
   

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