Nachdem Apple in den letzten Jahren mit seinen Macs und Macbooks wieder in die erste Hardware-Liga fürs Video-Editing aufgestiegen ist, konnten Intel und AMD für diese Zielgruppe im mobilen Bereich nur relativ wenig reißen. Hochwertige mobile Rechner mit Windows Betriebssystem sind aktuell kaum günstiger als ein Macbook Air und herausragende Windows-Leistung gibt es nur mit dedizierter Nvidia- oder AMD-GPU, was diese Laptop-Modelle dann zugleich schwer und teilweise auch unverhältnismäßig teuer macht.
Killerargument für die neuen Macs bleibt deren Unified Memory Architektur, die gerade unter Resolve ihre wahre Stärke ausspielen und eine dedizierte GPU in vielen Fällen überflüssig machen kann. Außerdem glänzen Apples Rechner mit tadelloser Hardware-Codec Unterstützung. Unter Windows wurde dagegen das Decoding von 4:2:2 Codecs mit 10 Bit von vielen Laptops lange nicht unterstützt, AMD CPUs beherrschen es sogar bis heute nicht. Zudem gibt es neuerdings vereinzelt gesperrte Hardware-Codecs zu befürchten.
Auch nicht ohne Einfluss ist der lebendige Mac Refurbished-Markt, welche praktisch neue Geräte der letzten und vorletzten Generation noch einmal deutlich günstiger mit kompletter Garantie verfügbar macht, was nicht nur zu Black Friday immer wieder MacBook Airs der letzten Generationen für 800 Euro auftauchen lässt. Gegen solche Angebote preislich mit einem Windows-Gerät (das kein Plastikbomber ist) zu bestehen, stellt jeden Anbieter vor Probleme. Doch wo kann man als Windows-Anbieter sparen oder mehr bieten, um für einen Creator ein attraktives Angebot zu bieten?
Ein recht vielversprechender Versuch, dieses Problem zu lösen ist in unserer Redaktion gelandet:

Das Acer Aspire 14 AI OLED kann mit ein paar interessanten Features auf sich aufmerksam machen: Das OLED-Display passt beispielsweise so gar nicht zum vergleichsweise niedrigen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 899 Euro und damit deutlich unter Apples Einstiegsgeräten. Faktisch ist das Gerät immer wieder zu einem Aktionspreis von 699 Euro oder sogar darunter erhältlich - wodurch es eines der preisgünstigsten Notebooks mit OLED-Bildschirm auf dem Markt ist.




















