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/// Scoop : Codecs

Scoop : Das perfekte Lossless-Taschenmesser? Der neue UT-Codec
von rudi Fr, 6.November 2009 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Kompressionsverhältnisse
  Encoding Auswahl
  Praxis-Performance
  Die Zukunft
  Fazit

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Bei dem kostenlosen UT-Codec handelt es sich um einen LosslessLossless im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt für Windows, der in diversen Farbräumen (YUV422, YUV420, RGBRGB im Glossar erklärt und RGBA!!) arbeitet, und dabei besonderen Wert auf die Decoding -Geschwindigkeit legt. Gegenüber HuffYUV ist er dank sehr guter Multiprozessor-Unterstützung bis zu 4 Mal schneller beim Entpacken von Videoclips, was ihn gerade als Intermediate-Codec zum HD-Schnitt interessant macht. Wir haben uns den UT-Codec einmal kurz näher angesehen und geprüft, ob und wie er seine theoretischen Vorteile gegenüber nativem AVCHD/MPEG4-Editing ausspielen kann...

Kompressionsverhältnisse

Zuallererst werfen wir kurz einen Blick auf den Platzverbrauch des UT-Codecs. Da dieser jedes Bild separat (= nur Intra-Frame) verlustfrei komprimiert, kommen natürlich mächtige Datenraten zustande, die weit über üblichen komprimierten Formaten liegen. Die Datenraten des für lossless 1920x1080i50-Videoclips lagen dabei in unseren in erstens Tests immerhin durchschnittlich mindestens bei 2:1 gegenüber einem echten uncompressed Strom:

RGB ca. 65 MB/s
YUV422 ca. 35MB/s
YUV420 ca. 28 MB/s
(alles inkl PCM Audio 16Bit 48 Khz Stereo)

Dies sind natürlich nur bildabhängige Näherungswerte. Je weniger das Bild verrauscht ist, desto geringer wird die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt (was sich übrigens auch positiv auf die Prozessorauslastung beim Dekomprimieren auswirkt). Man sieht auf jeden Fall, das dies Datenraten sind, die moderne 3,5-Zoll Festplatten auch in der Praxis dauerhaft liefern können. Für ein sehr lineares Schnittprojekt mit einer Hauptspur kommt man auf jeden Fall auch mit einer Festplatte aus. Wer mehr Spuren braucht, kommt dann natürlich nicht um einen RAID-Verbund herum.

Encoding Auswahl

Der CodecCodec im Glossar erklärt selbst bietet nicht viele Einstell-Möglichkeiten. Auf jeden Fall klingt erst mal gewitzt und ungewohnt, dass man bereits beim Encodieren einstellen kann auf wie viele Prozessorkerne der Decoding-Prozess später verteilt sein soll. Dabei wird das Bild in entsprechend viele Teile zerlegt, die später dann zum decodieren auf die verschiedenen Prozessor-Kerne verteilt werden. Man muss sich also schon beim Encodieren entscheiden, wie viele Threads der Clip später benutzen soll:



In der Praxis hat sich die Prozessoranzahl in der Performance auf unserem Quadcore beim Schnitt jedoch kaum niedergeschlagen...


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Kompressionsverhältnisse / Encoding Auswahl
Praxis-Performance / Die Zukunft
Fazit
  

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rudi   22:53   12.11.
Zitat: Auf welcher PC-Konfiguration habt Ihr das getestet ("flüssiges AVCHD")?

Ist (noch) ein Intel Quad6600 mit 4...weiterlesen
NEEL   16:29   12.11.
Auf welcher PC-Konfiguration habt Ihr das getestet ("flüssiges AVCHD")?
hannes   07:56   12.11.
Die .mts-Clipse aus der TZ7 machen in manchne Programmen Probleme.
Könnte der neue UT-Codec hier vielleicht die Lösung bringen?
BLNeos   21:01   11.11.
wow Danke Slashcam, der ist mir bis jetzt entgangen
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