Windows XP Home/Professional/Windows 2000: Alle notwendigen Updates sind schon enthalten, allerdings gibt es im Bereich Videoschnitt noch Probleme, die erfahrungsgemäss erst im Laufe der Zeit mit Updates behoben werden. Ansonsten entsprechen die Vor- und Nachteile Windows 2000.
Professional unterscheidet sich von der Home-Version vor allem durch erweiterte Netzwerkfähigkeiten und die Multiprozessorunterstützung – ist dafür aber auch teurer. (siehe auch Erste Erfahrungen mit Windows XP)
Vorteile: -unter dem Dateisystem NTFS (Welches Dateisystem soll ich für den Videoschnitt unter Windows 2000 benutzen?) gibt es keine Beschränkung für die Filegröße, das erspart einem lästige Workarounds um die ansonsten 4GB-Grenze zu durchbrechen - siehe auch Welche Beschränkungen gibt es für die Größe von AVI-Files?. -Stabilität -Möglichkeit des Software-RAIDS -Defragmentierungsprogramm enthalten -2000 schon älter und bugfreier -Multiprozessorunterstützung -keine 512MB Speichergrenze (mehr Speicher ist allerdings nur brauchbar für Compositing- oder andere Spezialanwendungen) -Multi-Monitorfähigkeit
Nachteile: -Windows 2000: einige Updates müssen erst eingespielt werden, wie z.B. das MS-DV-Update und das Service Pack -hoher Preis
Windows 98/SE: Nachteile: -es müssen, weil es schon alt ist, viele (Treiber-)Updates eingespielt werden -ein Defragmentierungsprogramm ist nicht enthalten
Linux: -Immer mehr (kostenlose) Software erhältlich, allerdings nur mit entsprechendem Know-How bedienbar -günstig
-Boot-Konfiguration Ratsam ist für den Videoschnitt eine Dual-Boot-Konfiguration, d.h. wenn der Rechner auch noch für andere Zwecke wie Büroanwendungen oder Spiele eingesetzt wird, sollte man das Betriebssystem doppelt installieren: auf zwei verschiedenen Partitionen einmal das Betriebssystem und alle Programme und Treiber für den Videoschnitt (und, wenn möglich, deaktivierter unnötiger Hardware wie z.B. Netzwerkkarte) und einmal das Betriebssystem und die nicht-Video-Programme für die anderen Anwendungen. Zwar sollte bei einem modernen Rechner die Performance auch ausreichen, wenn andere Programme installiert sind - optimal aber ist aus Gründen der Stabilität und Performance eine eigene Videoschnitt/Compositing Partition - siehe auch Tipps unten (Link nach unten). Unter Windows 2000 hat man die Möglichkeit, die Festplatte zu partitionieren, die Installationspartition selbst zu bestimmen und einen Boot-Loader einzurichten - unter Windows 98/SE/ME muss man dafür und für die Dual-Boot Funktion auf Programme von Drittanbietern zurückgreifen, wie z.B. Partitionmagic oder das Freewareprogramm "FIPS" für die Partitionierung und das Shareware-Tool "Bootus" für den Bootmanager.
Es empfiehlt sich aber etwas Computererfahrung zu haben um solch ein System einzurichten.
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