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Praxistest : ARRI AMIRA - DOK Referenzdesign?

von Di, 23.August 2016 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Belichtung / Dynamik
  Skintones, Bildeindruck
  Auflösung
  Fokuskontrolle / MVF-1 Viewfinder
  Integrierte ND-Filter
  Formate / Bildraten / Projekteinstellungen & Lizenzen
  Schnittstellen / Audio
  Formfaktor / Verarbeitungsqualität
  Fazit

Der kleine „Cine“-Sommer von slashCAM ist nach Ursa Mini 4.6K, Panasonic Varicam LT und RED SCARLET-W mittlerweile bei ARRI angekommen. Genauer gesagt bei der ARRI AMIRA, die den im Cine-Bereich vielfach bewährten ALEV III CMOS Sensor der ALEXAs verbaut hat, jedoch als Single Operator Camera für Anwendungen mit kleiner Crew entworfen wurde – sei es im DOK, ENGENG im Glossar erklärt oder Industriefilmbereich. Hier unser Praxistest mit der ARRI AMIRA.

Die AMIRA von ARRI



Wir waren ehrlich gesagt überrascht, wie klein der Transportkoffer der ARRI AMIRA war, in dem sie in die slashCAM Redaktion kam. In diesem Fall der handgepäcktaugliche Peli 1510 (55,9 x 22,9 x 35,1 cm) in dem neben dem AMIRA-Body inkl montierte V-Mount Aufnahme auch der MVF-1 Viewfinder inkl. Rods, der robuste und voluminöse CFast Cardreader von Codex, die ARRI WPA-1 Wedgeplate, 15mm Rods sowie kleinteiligere Kabel und Zubehör Platz fanden.

Die AMIRA verfügt über einen Wechselmount, der in unserem Fall auf PL eingerichtet war, so dass wir problemlos unsere auf PL umgebauten Zeiss CP.2s für unseren AMIRA Praxistest nutzen konnten. An anderen verfügbaren Mounts für die AMIRA stehen B4, EF sowie PL>B4 zur Verfügung, die sich mit Hilfe von 4 Inbus Schrauben userfreundlich in wenigen Sekunden montieren lassen – vom User selbst schnell zu wechselnde Mount-Systeme hatten wir bereits bei unserem RED SCARLET-W und bei unserem VariCam LT Praxistest schätzen gelernt.

Bevor wir uns die ARRI AMIRA genauer anschauen, starten wir mit ein Paar kurzen Impressionen, die wir mit Ricarda vor der Haustür auf der Oberbaumbrücke aufgenommen haben und die alle in 4K / UHD mit 24 bzw. 50p in Pro Res 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ARRI LOG C mit EI (Base) 800 aufgezeichnet und mit der 3D LUT (Alexa LogC to Rec709) in DaVinci Resolve versehen wurden. Da wir Rec 709 bei vielen Kameras als recht „knallig-bunt“ empfinden, haben wir hier die Farben minimal zurückgenommen (– außer leichten Gammaangleichungen sind die AMIRA-Files nicht weiter bearbeitet worden).



Unser AMIRA-Setup bestand aus den 35 und 85mm Compact Primes von Zeiss, dem ARRI MMB-2 Kompendium auf Rods, dem Chrosziel Studio Follow Focus und einem Anton Bauer Digital 190 V-Mount Akku. Als Baseplate kam die ARRI WPA-1 Wedgeplate zum Einsatz, die über Schulterpolster, ROD und VCT-14 Aufnahmen verfügt und zudem noch einen ziemlich cleveren Slide-Mechanismus eingebaut hat, mit dem sich die AMIRA auf der Baseplate vorbildlich ausbalancieren lasst. Die Suchereinheit bestand aus dem hochwertigen AMIRA OLED Multi Viewfinder MVF-1, der eine ganze Reihe von zusätzlichen Funktionen besitzt (hierzu später mehr).

Am Sachtler Stativ mit FSB-8 Kopf kam die ARRI QRP Quick-Release Platte zum Einsatz. Bei schwereren Rig-Setups würden wir zu Stativkombis mit größerer Tragkraft greifen (100 mm Halbschale) – für unser eher schlankes AMIRA-Setup reichte jedoch unser 75mm Speedlock noch aus.

Belichtung / Dynamik


9 Seiten:
Einleitung
Belichtung / Dynamik
Skintones, Bildeindruck
Auflösung
Fokuskontrolle / MVF-1 Viewfinder
Integrierte ND-Filter / Formate / Bildraten / Projekteinstellungen & Lizenzen
Schnittstellen / Audio
Formfaktor / Verarbeitungsqualität
Fazit
    

[130 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Valentino    14:49 am 5.12.2016
@Pianist Wenn ich mich nicht täusche sollte die AMIRA eigentlich noch eine NoiseReduktion bekommen. Bin mir da nicht ganz sicher, aber die neue Alexa SXT hat eine NR bekommen und...weiterlesen
r.p.television    16:43 am 4.12.2016
Vermutlich lag bzw. liegt das an den leidigen Differenzen bei den Gammawerten zwischen verschiedenen Betriebssystemen oder den Playern. Habe mich auch schon über hundsmiserables...weiterlesen
Pianist    16:37 am 4.12.2016
Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass das Problem in der Praxis weitaus kleiner ist als in der Theorie. Bisher habe ich mir die gedrehten Dateien nur auf meinem Büro-Mac...weiterlesen
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