Diese ermöglicht für Videos, was bisher nur für Photos (Microsofts Photosynth) bzw. für Videos nur unter Einsatz einer großen Anzahl exakt kalibrierter Videokameras möglich war: den stufenlosen Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven während der Wiedergabe eines Videos. Als Quellmaterial reichen hier Videos und Photos derselben Szene, die ganz beiläufig aufgenommen wurden ohne weitere Umstände wie genau abgemessene Positionen. Die nicht vorhandenen Ansichten werden dann in Echzeit generiert.
Konkrete, praktische Anwendungen sind für diesen Algorithmus ganz naheliegend: Motion-based Video Retargeting with Optimized Crop-and-Warp. Die Entwickler versprechen, Probleme, die beim Ändern des Formats oder Beschneiden eines Videobildes auftreten (Verzerrung des Bildes, Fehlen wichtiger Bildinformationen), beseitigt zu haben. Und zwar Dank eines intelligenten Einsatzes mehrerer Techniken, welche versuchen zu erkennen, welche Objekte im Bild wichtig sind. Dadurch und durch kontextsensitives Beschneiden kann z.B. beim Cropping von Bildern im Gegensatz zu traditionellen Methoden auf unnötige virtuelle Kamerabewegungen (Panning) verzichtet werden.
Demovideos dazu finden sich auf der Seite der Entwickler.
Der Algorithmus ist spezialisiert auf Bewegungen einer zentralen Figur und erstellt aus Videoclips interaktive Bildergeschichten indem verschiedene Stadien der Bewegung der Hauptfigure auf ein Panorama des Hintergrundes abgebildet werden, indem die verschiedenen Phasen der Bewegung in der Zeit vor und zurückgespult werden können.
Wie lange es wohl dauern wird bis hier vorgestellte Techniken in Videoschnittprogrammen auftauchen? Wahrscheinlich nicht allzu lang, Adobe z.B. greift gerne auf der Siggraph gezeigte neue Entwicklungen auf um sie in neue Versionen seiner Bild- und Videobearbeitungsprogramme zu integrieren.
Valentino hat folgendes geschrieben: Einfach mal frech nachgefragt, was ist den so schwierig an diesem groben Zusammenfügen von Videobilder?
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Valentino 21:30 04.08.
Einfach mal frech nachgefragt, was ist den so schwierig an diesem groben Zusammenfügen von Videobilder?
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Test: Chromatte – Bluescreen leicht gemacht. Mi, 6.August 2003 Viele Anwender erzielen eher ernüchternde Ergebnisse, wenn sie das erste mal versuchen einen Bluescreen zu erstellen. Ein neues Produkt aus England verspricht perfektes Keying, ohne großen Aufwand. Wir haben ein Testmuster in Deutschland ergattert und wollten wissen, wie gut Chromatte wirklich ist.