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/// Kurztest : Videoschnitt

Kurztest : EXKLUSIV! -Die ersten Eindrücke von Lightworks
von gast Fr, 26.November 2010 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Workflow
  Effekte
  Was will man mehr?

Seit Monaten fiebert die Video-Gemeinde dem Open-Source-Schnittprogramm Lightworks entgegen. Am Montag wird Hersteller Editshare den kostenlosen Download freigeben, aber noch nicht den Quelltext. Wie uns James Riching von Editshare mitteilte, ist man dort zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. Lediglich der Shop für Plugins, Codecs, Hardware und Zusatz-Optionen könnte ein paar Tage später kommen.

Achim Wagenknecht hat für uns schon einmal die aktuelle Beta vom 15.11. unter die Lupe genommen, der er das Videomaterial mit Hilfe von Codecs von Matrox und Mainconcept zuführte. Hier seine ersten Eindrücke:

Filmprofis, die analoge Schneidetische kennen, werden das Programm lieben, denn die Schnittfunktionen orientieren sich daran: Mit "Join" und "Unjoin" werden Filmschnipsel in der Zeitleiste, dem "Strip View" aneinander geklebt oder wieder getrennt.

Vom Schneidetisch übernommen wurde auch eine andere Besonderheit: Das Programm greift zur Montage zum Teil auf die Transport-Funktionen zurück. Wenn man zum Beispiel das rechte Ende eines Clips in der TimelineTimeline im Glossar erklärt löst (Unjoin) und dann auf "Play" drückt, so wird dieser Filmschnipsel verlängert, der darauf folgende entsprechend gekürzt. Benutzer von Premiere Pro kennen das als "Rollen".

Die Oberfläche von Lightworks lässt sich weitgehend frei anpassen.



Besonders praktisch wird das natürlich mit dem passenden Jog Shuttle, das Editshare als "Console" anbietet. Man kann den Programmfunktionen aber auch beliebige Tastenkombinationen zuordnen. Umsteiger können so ihre gewohnten Tastaturbefehle beibehalten. Die Tastenbelegung für Avid wird mitgeliefert. Zusätzlich lassen sich die Tasten der Konsole zum Anklicken auf dem Bildschirm anzeigen. Alle Elemente lassen sich auf dem Bildschirm frei anordnen und in der Größe ändern. Die Anordnung merkt sich Lightworks automatisch und stellt sie beim nächsten Mal wieder her. Wie sich das Programm überhaupt alles merkt: Lightworks-Cutter brauchen nie zu speichern! Das Programm sichert den Zustand des Schnittprojektes immer. Jederzeit. Wieso ist eigentlich sonst noch keiner auf diese geniale Idee gekommen?



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Workflow
Effekte / Was will man mehr?
   

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Tuffy   03:21   28.11.
amyd80 hat folgendes geschrieben: Zitat: Wie sich das Programm überhaupt alles merkt: Lightworks-Cutter brauchen nie zu speichern! Das...weiterlesen
MacPro   21:44   26.11.
Node-basierter Effekteditor und die native Unterstützung von Einzelbildsequenzen, während FCP7 mit "revolutionären" iPhone-Export Setttings ...weiterlesen
deti   21:09   26.11.
"Nie" ist in diesem Zusammenhang aber nicht wörtlich zu nehmen: Stürzt Avid MC ab, so kann der letzte automatisch gespeicherte Zeitpunkt sch...weiterlesen
amyd80   21:04   26.11.
Zitat: Wie sich das Programm überhaupt alles merkt: Lightworks-Cutter brauchen nie zu speichern! Das Programm sichert den Zustand des Schnittp...weiterlesen
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update am 22.Mai 2012 - 08:40
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