Video-DSLRs arbeiten alle mit CMOS-Sensoren und dies bedeutet (wie bei allen CMOS-basierten HD-Cams), dass sie auch anfällig für die Rolling Shutter Problematik sind. Und dies in besonderem Maße, da ihre Signalverarbeitung nicht für Videostreams ausgelegt ist. Allerdings unterscheidet sich die Anfälligkeit von Modell zu Modell teilweise erheblich. In der Praxis lässt sich jedoch die Rolling Shutter Problematik gut umschiffen, indem man auf zu schnelle Schwenks oder den Einsatz extremer Tele-Brennweiten verzichtet. Wir raten vor dem Kauf kurz zu testen, ob die Roling-Shutter-Problematik für die eigenen Ansprüche noch akzeptabel ist oder nicht.
Manuelle Kontrolle
Für die meisten Video-DSLR-Filmer stellt manuelle Kontrolle eines der zentralen Features für den Videobetrieb dar. Genauer gesagt die manuelle Kontrolle über Verschlußzeiten, ISO und Blende. Für Fotografen und Videofilmer eigentlich eine Selbstverständlichkeit, für Video-DSLRs leider noch nicht. Derzeit tun sich hier vor allem die Canon DSLRs mit voller manueller Kontrolle hervor, Nikon hingegen bot bis vor kurzem bei den aktuellsten videofähigen DSLRs (z.B. D300s) nur eine manuelle Blende an – allerdings wurde beim Entwurf dieses Textes soeben bestätigt, dass Nikons Profi-DSLR D3s nun komplette manuelle Videokontrolle mitbringt (bei max. 720p Video). Um größtmöglichen kreativen Spielraum zu erhalten, sind manuelle Kontrolle von ISO, Blende und Verschlußzeit unabdingbare Voraussetzung. Wir empfehlen beim Kauf einer Video-DSLR auf jeden Fall hierauf zu achten, wenn man ernsthafter mit der Videofunktion arbeiten möchte.
HD-Varianten
Die für Video-DSLRs interessantesten HD-Formate dürften 720p und 1080p sein. Einige Kameras bieten beide Formate an, andere lediglich eines von beiden. Qualitativ am überzeugendsten sind derzeit die 1080p h264 Formate. Die Frameraten reichen, wie bereits geschrieben, von 24 bis 60 Bilder pro Sekunde, je nach Kameramodell verschieden und auch unterschiedlich kombiniert. Wer seine Videos nur ins Netz stellen möchte, für den kann die Bildrate ziemlich egal sein, solange sich Bewegungen gut auflösen lassen. Wer auf DVD oder ins Fernsehen oder gar in Kinos mit seinen Video-DSLR-Aufnahmen möchte, dürfte eher zu 24 oder 25p tendieren. Vorsicht ist jedoch bei der realen Auflösung geboten. Häufig liegt die reale Auflösung trotz HD-Videogröße unterhalb derer von HD-Camcordern.
Dann von mir auch mal ein Tip diesbezüglich. http://www.videobewerken.nl/categories/DSLR-Rigs/Redrockmicro/?gclid=COCJ8rX0jq4CFQpV7Aod4DG4iQ
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B.DeKid 18:14 08.02.
Phottix = kann ich nur was zu BG ( Batterie Grip) und Flash Funk Lösungen beisteuern - sorry.
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