Bei jeder Art von Sampling treten Aliasing-Artefakte auf. Diese können zeitlicher oder räumlicher Natur sein. Bei HD-Cams werden sie durch spezielle Videofilter minimiert. Video-DSLRs sind vor allem für das Fotografieren optimiert, deshalb können je nach Motiv im Vergleich zu Videocams mehr Moiree-Artefakte, Treppchen-Artefakte, etc. auftauchen. Manche DSLRs korrigieren diese besser, andere schlechter. Zum Einen ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie sehr man sich daran stört und zum Anderen eine Frage der genauen Planung des Drehs, um entsprechende Motive (Fischgrät, feine Strukturen etc.) entweder von vorne herein auszuschließen oder mit bewußter Schärfeführung minimal zu halten.
Audio
Die Bandbreite an Audio-Samplings bei Video-DSLRs ist genauso groß wie bei den Video-Formaten. Von 11,025 kHz Mono-Sound bis hin zu 44,1 kHz Stereo-Sound reicht die Spannbreite. Allerdings kann die Soundqualität bei keinem eingebauten Mikrofon als gut bezeichnet werden. Von daher ist stets ein externes Mikro angeraten. Wer bestmögliche Audio-Qualität benötigt, entkoppelt die Tonaufzeichnung komplett von der Kamera und synct den Ton klassisch per Klappe. Wer nicht ganz so hohe Ansprüche hat, fährt mit einem externen Aufsteck-Mikro am kompaktesten. Zubehörhersteller können mittlerweile auch XLR-Schnittstellen für Video-DSLR bieten, ansonsten gilt hier Mini-Klinke. In Sachen Audio-Aussteuerung bieten die Video-DSLRs bislang nur sehr begrenzte Eingriffmöglichkeiten - im besten Fall lassen sich 2-3 Mikrofon-Empfindlichkeiten vorab auswählen. Auch hier gilt: Extern per Hand ausgesteuert bietet die größtmögliche Kontrolle.
Speichermedien
Bei Compact-Flash oder SD-Cards für Videoanwendungen gilt grundsätzlich je schneller desto besser – allerdings auch je teurer. Einige Hersteller empfehlen bei maximaler Auslastung (Foto-Aufnahme während des Filmens) UDMA Flash-Karten mit Geschwindigkeiten gleich oder schneller 8MB/s (sofern die Video-DSLR hierfür ausgelegt ist). Es müssen jedoch nicht immer die schnellsten und teuersten sein. Hier kann es von DSLR-Hersteller zu Hersteller Varianzen in der Mindestgeschwindigkeit geben – letztlich auch von der jeweiligen Videodatenrate abhängig. Die Videodatenraten bewegen sich je nach Video-DSLR zwischen ca. 12 und 40 Mbit/s. Entweder vor dem Kauf vor Ort testen, welche Karten (noch) funktionieren und welche nicht oder im Forum bei anderen Usern Rat holen, die bereits mit entsprechenden Karten-Typen Erfahrung mit ihrer Video-DSLR gemacht haben.
Im Hinterkopf sollte man beim Kartenkauf auf jeden Fall die maximale Video-Dateigröße der jeweiligen Video-DSLR haben. Diese variiert ebenfalls von Hersteller zu Hersteller und liegt für gewöhnlich entweder bei 2 oder 4GB. Wer also Videoclips am Stück aufnehmen möchte, sollte beim Kartenkauf über der maximalen Videogröße liegen. Wenn auch noch RAW-Fotos auf der Karten Platz finden sollen, ist man schnell bei 8 oder 16 GB. Die größte Karte ist hierbei jedoch nicht immer die beste. Eine defekte Karte kann alle bis dahin gesammelten Aufnahmen ruinieren. Wir empfehlen: Lieber mehrere Karten in mittlerer Größe (4-8GB)
Dann von mir auch mal ein Tip diesbezüglich. http://www.videobewerken.nl/categories/DSLR-Rigs/Redrockmicro/?gclid=COCJ8rX0jq4CFQpV7Aod4DG4iQ
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B.DeKid 18:14 08.02.
Phottix = kann ich nur was zu BG ( Batterie Grip) und Flash Funk Lösungen beisteuern - sorry.
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