Wenn man heute von 16 Bit Farbtiefe spricht kann das entweder ziemlich schlecht oder ziemlich gut gemeint sein. Zeit für ein paar aufklärende Worte, worauf man bei Farben im Videobereich achten sollte - besonders bei der Farbkorrektur.
Der aktuelle Bericht über Apples Color 1.0 hat uns auf die Idee gebracht, einmal näher auf die Problematik der Farbtiefen einzugehen. Wir haben uns gefragt, warum Color 1.0 unter Nvidia nur mit 8 Bit rechnet und besonders, warum das scheinbar niemanden stört.
Die Zeiten in denen man sogar nur eine gesamte Farbtiefe von 8 Bit hatte sind glücklicherweise vorbei. Denn bei dieser Farbtiefe (die man heute eigentlich nur noch für Gifs benötigt) werden sogenannte indizierte Farben verwendet. Hierbei werden in einer Farbtabelle oder Farbpalette (Look Up Table, LUT) 256 Farbtöne definiert und nur diese Farbtöne können dann in einem Bild verwendet werden. Dies kann man sich so vorstellen, wie ein Malkasten,den man mit 256 nicht mischbaren Farben bestückt. Jede Farbe enthält dann eine Nummer und jedes Pixel im Bild entspricht dem Prinzip „Malen nach Zahlen“ (dessen Zeiten ebenfalls schon vorbei zu sein scheinen). Auf jeden Fall enthält jedes Pixel nur eine Nummer, die der Farbe aus der Farbpalette entspricht. Da man 256 Farben genau in 8 Bit unterbringt, benötigt die Beschreibung eines Farbpixels eben nur 8 Bit.
Bei 8 Bit Farbtiefe kann jedes Pixel nur eine von 256 verschiedenen, vordefinierten Farben aus der Farbpalette enthalten.
Final Cut Pro kann seit Version 4 intern in 32bit-Float rechnen, auch bei FXScript Plugins.
Siehe hier: http://www.atreid.fr/media/finalcutpro...weiterlesen
olipool 15:46 23.07.
danke sehr, das war eine sehr wichtige info, die mir noch nicht bewußt war. und plötzlich frage ich mich, wie ich bisher ohne dieses wissen auskommen ...weiterlesen
rudi 01:29 21.07.
Zitat: was kann man konkret unternehmen? Große Grafikkarten kaufen, die "floaten" können?
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