Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Grundlagen : Compositing

Grundlagen : Gradationskurven 1x1
von rudi Fr, 15.Juni 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Wie geht’s?
  Was geht?
  Sättigung
  Jetzt wird bunt...
  Selektive Wahrnehmung
  Sonst noch was?

Viele Anwendungen besitzen eine Farbkorrektur-Möglichkeit mit Gradationskurven. Allerdings wissen die wenigsten User, wie vielfältig sich diese einsetzen lassen...



Bereits die Eindeutschung zeigt sich flexibel, denn es existieren im Deutschen zwei ähnliche Bezeichnungen für den gleichen Sachverhalt: Graduationkurven (mit u!) und Gradationkurven (ohne u!). Aufgrund der Google-Trefferanzahl (776 zu 33.100) spricht die basisdemokratische Mehrheit für den U-Verlust, weshalb wir uns nicht dagegen auflehnen, obwohl unsere Redaktion (aber auch u.a. Adobe) in der Vergangenheit dem U sehr freundlich gesinnt waren.

Für diesen Artikel haben wir die Gradationskurven aus Blender verwendet, da dieses Programm kostenlos erhältlich ist und somit unsere Ausführungen wirklich für Jedermann nachvollziehbar sind. Jedoch findet man die gleiche Funktionalität auch in vielen anderen (kommerziellen) Software-Paketen. Oft tragen sie dabei nur den simplen Namen Curves/Kurven.

Wie geht’s?

Um die Funktionsweise von Gradationskurven zu verstehen, ist eigentlich nur etwas grundsätzliches Verständnis von mathematischen Funktionen und natürlich von Computer-Farbenlehre notwendig. Doch keine Angst. Es ist eigentlich ziemlich durchschaubar...

Bei den Graduationskurven handelt es sich um Funktionen, die beschreiben, wie Eingangswerte (Input-Pixel) in Ausgangswerte (Output-Pixel) umgewandelt werden sollen.

Hierfür werden auf der X-Achse (also die Waagrechte entlang) ein Farb- oder Helligkeitswerte eines Pixels aufgetragen und dann in die Output-Werte auf der senkrechten Y-Achse durch eine entsprechende Funktion transformiert. Nicht klar? Dann mal gleich ein Beispiel.

Nehmen wir einmal einen PixelPixel im Glossar erklärt aus einem Bild mit einem Helligkeitswert von 128. Wenn wir die Gradationskurve nicht berühren, ist sie eine einfache lineare Funktion, die im 45-Grad Winkel verläuft und einfach durch die Formel f(x) = x, oder für unseren Fall noch einfacher y = x beschrieben wird.



Für jeden Punkt auf der Y-Achse gilt y = x. Unter anderem wird somit auch in unserem Beispiel die Eingangs-Helligkeit von 128 auch auf den Ausgabewert 128 abgebildet. Oder Im Klartext: Es ändert sich nichts bei der Bildausgabe, weil alle PixelPixel im Glossar erklärt 1:1 abgebildet werden.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Wie geht’s?
Was geht?
Sättigung
Jetzt wird bunt...
Selektive Wahrnehmung / Sonst noch was?
  

[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Michael Häupl (unregistered)   23:38   15.06.
Sehr informativ!
Dachte ich kenne mich mit Gradiationskurven aus - aber da hab ich viel dazulernen können :-)
Murmeltier   22:14   15.06.
In Avid Liquid 7 scheint es sowas leider nicht zu geben. Schade eigentlich, da man das Ergebnis an der veränderten Kurve gut interpretieren kann.
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Weitere Artikel:

Grundlagen: Grundlagen Color-Grading Fr, 2.November 2007
Spätestens seit Apples Color ist Color-Grading in aller Munde. Um die ersten Schritte in die Grading-Welt zu starten sollte man die grundsätzlichen Arbeitsschritte kennen. Also werfen wir doch einfach mal einen theoretischen Blick darauf.
Grundlagen: Die Renderliste: After Effects Export-Tool Teil 2 Do, 12.Oktober 2006
Im zweiten Teil unseres After Effects Tutorials, das ganz dem Export von Medien über die Renderliste gewidmet ist, wollen wir uns an das „Customizing“ von After Effects heranwagen. Dazu gehört das Erstellen von eigenen Render-Pre-Sets, das Ausspielen einer Animation für diverse Medien, Automatisierungen nach dem Rendern, das Arbeiten mit Platzhaltern, Formatkonvertierungen zwischen PAL und NTSC, sowie das Ausspielen von Einzelframes zur Begutachtung.
Grundlagen: Die Renderliste: After Effects Export-Tool Teil 1: Basics Mi, 27.September 2006
Die Renderliste ist eine eigene kleine Welt in After Effects. Für Anfänger ungewohnt komplex - für Fortgeschrittene ein Segen weil individuell konfigurierbar. Wer sich erst mal genauer mit den Optionen der Renderliste beschäftigt hat, verfügt über ein mächtiges Export-Tool.
Test: DaVinci Resolve Lite für Windows - Erste Eindrücke Di, 31.Januar 2012
Test: CS5 Files, Teil 6 - After Effects Sandy Bridge RAM Einflüsse Di, 29.März 2011
Test: CS5 Files, Teil 5 – After Effects – Auswirkungen der Speicher-Geschwindigkeit Mo, 22.November 2010
Essays: Ramen R.I.P Di, 2.November 2010
Test: CS5 Files, Teil 4 – After Effects – Multicore und RAM Mi, 27.Oktober 2010
Buchkritiken: Foundation Blender Compositing Do, 15.Oktober 2009
Test: FINAL CUT STUDIO 3 - TEIL 3/Motion 4 & Compressor 3.5 & Fazit Do, 1.Oktober 2009
Test: Der stille Klassiker - Combustion 2008 Di, 4.März 2008
Interviews: Die Zukunft von Blender im Videobereich - Interview mit Ton Roosendaal Do, 28.Februar 2008


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse



update am 9.Februar 2012 - 15:00
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
FMX 2011 Trailer: "A Maize"