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/// Grundlagen : Grundlagen

Grundlagen : DV-Produktion in 16:9
von Holger Scheel Mi, 9.Januar 2002 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  16:9 und 16:9
  16:9 auf 4:3
  16:9 auf 16:9
  Der anamorphe Kompromiss
  Anamorphe Vor- und Nachteile
  Noch ein Wort zu Kameras und Schnittkarten
  The End



Noch ein Wort zu Kameras und Schnittkarten



Es gibt eine Reihe von DV-Kameras, die im 16:9 - Modus in der Lage sind, auch ein anamorphes Signal aufzuzeichnen. Man sollte jedoch genau hinschauen, wie es erzeugt wird. Normalerweise sollten Camcorder eine (oder 3) CCDCCD im Glossar erklärt - Flächen von etwa 720 x 576 Pixeln besitzen (also um die 415.ooo Pixel). Um damit ein 16:9 - Bild zu erzeugen, nehmen fast alle Camcorder jedoch nur 720 x 432 PixelPixel im Glossar erklärt vom CCDCCD im Glossar erklärt auf und strecken sie elektronisch, um die Verzerrung zu erreichen. Dabei erhält man k e i n e n Schärfegewinn. Entweder man benutzt also eine anamorphote Vorsatzline (ab etwa 800.- EU zu haben[1]) oder der Camcorder hat einen 16:9 - CCDCCD im Glossar erklärt, also eine Auflösung von 960 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt direkt auf dem CCD. Dann kann das Bild auf 720 x 576 gestaucht werden, verliert dabei nicht an vertikaler Auflösung und ist trotzdem anamorph. Der einzige DV - Camcorder, der meines Wissens dazu in der Lage ist, ist von JVC-Professional und heisst GY-DV700. Seinen eigenen Camcorder kann man übrigens ganz einfach überprüfen: Im 16:9 - Modus muss der Bildausschnitt rechts und links weitwinkliger als bei 4:3 sein. Ist er das nicht, so wird das Bild nur elektronisch skaliert.
Auch bei Videoschnittkarten schadet ein Blick auf die 16:9 - Unterstützung nicht. Diese kann sich auf 2 Dinge beziehen:
1. Das Schnittprogramm bietet für seine Effekte keine 16:9 - Unterstützung und überlässt es dem CodecCodec im Glossar erklärt, für eine korrekte Geometrie zu sorgen (siehe oben). Premiere Cutter sind in den meisten Fällen schon fein raus, denn es besitzt für seine internen Effekte schon eine 16:9 - Unterstützung (zu erreichen über Projekteinstellungen - Videofilter - Pixel/Seitenverhältnis).
2. Der Fernseher hat keine manuelle sondern nur eine automatische 16:9 - Formatumschaltung. Er überlässt es dem Videorekorder (der das hoffentlich kann), am Scart-Ausgang (PIN8) ein Schaltsignal zu generieren, welches dann den Fernseher zum Umschalten veranlasst. Dazu ist ein Statusbit notwendig, dass (wenn es der Videorekorder bei der Aufnahme nicht selbst setzen kann) von der Videokarte gesetzt werden muss.
Ob eine 16:9 - Unterstützung durch die Videokarte notwendig ist, kann man also anhand seines eigenen Equipments schnell überprüfen.



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / 16:9 und 16:9
16:9 auf 4:3 / 16:9 auf 16:9 / Der anamorphe Kompromiss
Anamorphe Vor- und Nachteile
Noch ein Wort zu Kameras und Schnittkarten
The End
   



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