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/// Grundlagen : Codecs

Grundlagen : Auf der Suche nach dem perfekten MPEG2-Videostrom.
von rudi Mo, 16.September 2002 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Was ist MPEG eigentlich?
  Farbreduktion von RGB nach YUV
  RGB 24 Bit
  YUV 4:2:2
  YUV 4:2:0
  Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke
  Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
  Interframe-Kompression
  Motion Compensation
  Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten



Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke



Für die weitere KompressionKompression im Glossar erklärt wird das Bild in 8 x 8 große Pixelblöcke aufgeteilt. Warum gerade die Größe gewählt wurde, hat mathematische Hintergründe, die an dieser Stelle nicht interessieren. Wichtig ist für Sie nur, dass das Bild in diese Blöcke zerlegt wird, und diese einzeln weiter komprimiert werden. Einen schlechten Encoder (oder schlecht eingestellte Parameter) erkennt man schnell daran, dass diese Pixelblöcke nach dem Encoding im Videobild sichtbar sind.




Diskrete Cosinustransformation, QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt und Huffmanncodierung



Im nächsten Schritt werden diese Pixelblöcke durch eine sogenannte Diskrete Cosinus TransformationDiskrete Cosinus Transformation im Glossar erklärt (DCT) in spektrale Komponenten überführt. Wichtig ist nur, dass hierbei kein eigentlicher Verlust entsteht, sondern der Inhalt des Pixelblocks nur durch andere Zahlenpaare beschrieben wird, die sich für die weitere KompressionKompression im Glossar erklärt besser eignen. Der MPEG-Encoder versucht hier einfach die 8 x 8 PixelPixel im Glossar erklärt in eine Form zu zerlegen, die sich durch QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt effektiver speichern läßt.

Bei der QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt werden -einfach gesagt- die PixelPixel im Glossar erklärt nach Aspekten der menschlichen Sehgewohnheit grob gerundet. Diese "Sehgewohnheiten" sind in sogenannten Quantisierungstabellen zusammengefasst. Multipliziert man die spektralen Komponenten aus der DCTDCT im Glossar erklärt mit diesen Quantisierungstabellen entstehen hierbei zahlreiche Werte, die fast Null sind. Das besondere an diesen Nullen ist, dass diese Werte fast keine Information enthalten, die für das menschliche Auge relevant ist. Wie stark das Bild komprimiert wird hängt nur von der "Grobheit" der Rundung ab. Werden dabei viele ähnliche Zahlen (vor allem die besagten Nullen) erzeugt, können diese im letzten Schritt mit der Huffmann-Codierung speichersparend zusammengefasst werden. Die Huffmancodierung kann man sich dabei wie ein nachgeschaltetes WinZip-Programm vorstellen. Er komprimiert die entstandenen Daten verlustfrei um Speicherplatz zu gewinnen.

Die Details dieses Abschnitts können zwar ebenfalls die Qualität des MPEG-Stroms verändern, jedoch bringt eine Veränderung dieser Parameter nur etwas, wenn man die tiefen mathematischen Hintergründe der DCTDCT im Glossar erklärt und QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt versteht. Außerdem lassen selbst die meisten Profis bei der Encodierung die Finger von diesen Parametern, weil man hier meistens die Ergebnisse eher verschlimmert als verbessert. Nur in wenigen Fällen macht hier ein Eingriff (wie bei Zeichentrickanimationen) wirklich Sinn. Ansonsten sei die DCTDCT im Glossar erklärt mit QuantisierungQuantisierung im Glossar erklärt und Huffmancodierung an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Viel entscheidender ist dagegen die..



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Was ist MPEG eigentlich?
Farbreduktion von RGB nach YUV
RGB 24 Bit / YUV 4:2:2 / YUV 4:2:0
Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke / Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
Interframe-Kompression
Motion Compensation
Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten
   



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