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/// Grundlagen : Codecs

Grundlagen : Auf der Suche nach dem perfekten MPEG2-Videostrom.
von rudi Mo, 16.September 2002 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Was ist MPEG eigentlich?
  Farbreduktion von RGB nach YUV
  RGB 24 Bit
  YUV 4:2:2
  YUV 4:2:0
  Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke
  Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
  Interframe-Kompression
  Motion Compensation
  Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten



RGB 24 Bit

R G BR G BR G BR G B
R G BR G BR G BR G B
R G BR G BR G BR G B
R G BR G BR G BR G B





YUV 4:2:2

YY U VYY U V
YY U VYY U V
YY U VYY U V
YY U VYY U V





YUV 4:2:0

YY U VYY U V
YYYY
YY U VYY U V
YYYY



Jede Zelle entspricht einem PixelPixel im Glossar erklärt des Original-Bildes. Die Zelleninhalte beschreiben, welche Farbkomponenten bei welchem Abtastverfahren tatsächlich gespeichert werden.

Erstaunlicher weise ist das menschliche Auge so farbunempfindlich, daß die Abtastverfahren von MPEGMPEG im Glossar erklärt immer noch äußerst gut aussehen können. Nur die geschultesten Augen erkennen an harten Farbkontrasten auf professionellen Studiomonitoren den Unterschied zwischen 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und einer 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Abtastung. Unsere Abbildung zeigt Ihnen, wie stark man den den Chroma-Farbraum reduzieren muss, bis das menschliche Auge störende ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt wahrnehmen kann.



Im ersten Bild können Sie ein Originalbild mit halbierter Chroma-Auflösung sehen. Auf dem zweiten Bild haben wir die Chroma-Auflösung auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt reduziert. Hier ist praktisch kein Unterschied zum Original zu erkennen. Selbst wenn man eine Chroma Auflösung von 4:1:0 wie in Abbildung 3 verwendet, halten sich die sichtbaren ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt noch in Grenzen. Erst bei Abbildung 4, die einer Chroma-Auflösung von 4:0,5:0 bemerkt das menschliche Auge deutliche Artefakte. Allerdings auch nur in den besonders farbempfindlichen roten Bereichen.


Da bei Fernsehern jedoch einige Farbsignale zur Synchronisation benötigt werden (zum Beispiel extreme Schwarz-Werte), wird in der digitalen Videobearbeitung der YUV-FarbraumYUV-Farbraum im Glossar erklärt noch etwas eingeschränkt und auf den sogenannten Y Cb Cr Raum übertragen

In diesem Farbraum steht pro PixelPixel im Glossar erklärt nur eine Teilmenge der Pixelauflösung zur Verfügung (Y......16 bis 235, Cb und Cr....16 bis 240). Dies bedeutet, daß alle Farbwerte außerhalb der eben angegebenen Grenzen illegale Farben sind. So gibt es beispielsweise Schwarzwerte, welche schwärzer sind als das zugelassene Schwarz (alle Werte unter 16, sogenanntes Superblack). Für die MPEG-Bearbeitung ist es daher immer wichtig, in welchem Farbraum das Ursprungsmaterial vorliegt.



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Was ist MPEG eigentlich?
Farbreduktion von RGB nach YUV
RGB 24 Bit / YUV 4:2:2 / YUV 4:2:0
Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke / Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
Interframe-Kompression
Motion Compensation
Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten
   



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