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/// Grundlagen : Codecs

Grundlagen : Auf der Suche nach dem perfekten MPEG2-Videostrom.
von rudi Mo, 16.September 2002 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Was ist MPEG eigentlich?
  Farbreduktion von RGB nach YUV
  RGB 24 Bit
  YUV 4:2:2
  YUV 4:2:0
  Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke
  Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
  Interframe-Kompression
  Motion Compensation
  Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten



Interframe-Kompression



Da bei einem Videofilm in der Regel aufeinander folgende Bilder eine große Ähnlichkeit besitzen, liegt es nahe auch mehrere, aufeinander folgende Bilder durch KompressionKompression im Glossar erklärt zusammen zu fassen.
Genau in diesem Prinzip liegt auch die Hauptstärke der MPEG-Kompression. Sie zerlegt die Bilder eines Videostroms in drei verschiedene Bildformate:


  • I-Frames: Das sind Bilder, die nach dem oben beschriebenen Verfahren komprimiert wurden.

  • P-Frames: Bilder, die aus vorhergegangenen I-Frames (oder auch P-Frames) berechnet werden.

  • B-Frames: Bilder die sowohl aus vorhergegangenen als auch aus nachfolgenden I- oder P-Frames berechnet werden.



Die P- und B-Frames versucht MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt mit einem definierten Algorithmus vorherzusagen. Dieser ist bereits in jedem Encoder definiert und muss nicht separat gespeichert werden. Natürlich trifft die Vorhersage des nächsten oder vorherigen Bildes niemals hundertprozentig zu. Jedoch ist die Differenz zwischen der Vorhersage und dem tatsächlichen Bildinhalt meistens nicht sehr groß, da sich aufeinander folgende Bilder ja meistens sehr ähnlich sind. Daher muss folglich nur die Differenz zwischen der Vorhersage und dem tatsächlichen Bildinhalt gespeichert werden, weshalb P und B Frames sehr wenig Speicherplatz beanspruchen.



Eine typische GOP-Struktur eines MPEG-Streams: Nur in den I-Frames werden komplette Bilder abgespeichert. Die P- und B-Frames enthalten nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Bildern und benötigen daher weitaus weniger Speicherplatz.


Für die Qualität des endgültigen Videos ist es daher von starker Bedeutung, wie diese I,P, und B-Frames angeordnet sind. Die Gesamtlänge einer Folge von I-P-B-Frames wird GOP (Group of Pictures) genannt. Bei Szenen, die aufeinander folgende Bilder ohne starke Ähnlichkeit beinhalten, ist die Auswahl der GOP Struktur von großer Bedeutung. Beispielsweise bei schnellen Schnitten oder Schwenks zeigen sich schnell sichtbare Bildstörungen, wenn die GOP-Struktur für diese Szene falsch gewählt wurde.



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Was ist MPEG eigentlich?
Farbreduktion von RGB nach YUV
RGB 24 Bit / YUV 4:2:2 / YUV 4:2:0
Zerlegung des Bildes in einzelne Pixelblöcke / Diskrete Cosinustransformation, Quantisierung und Huffmanncodierung
Interframe-Kompression
Motion Compensation
Two-Pass Encoding mit variablen Bitraten
   



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