Der Ton wird bei Videoaufnahmen viel zu oft vernachlässigt. Dabei ist er ein mächtiges Werkzeug, um Atmosphäre zu vermitteln – gerade beim eher flachen Videobild läßt sich so etwas gefühlte Tiefe hinzufügen. Und bei Urlaubsfilmen geht es doch darum, ein wenig von den Gefühlen wiederzuerwecken, die man auf der Reise hatte. Wir empfehlen daher, nicht nur Bilder zu sammeln, sondern zusätzlich auch Töne. Meistens ist es einfacher, dies extra zu tun (wenn man nicht ein separates Gerät dafür einsetzt), damit man sich auf eine gute Tonqualität konzentrieren kann (möglichst nah ran, windgeschützt hinstellen uä.) Im Schnitt können diese (Atmo-)Töne dann verwendet werden, wenn der Originalton nicht aussagekräftig oder gut genug ist. (Natürlich nur wenn Ton und Bild nicht synchron sein müssen!) Allerdings wirkt es merkwürdig, wenn auf der Tonspur Geräusche zu hören sind, die mit keinen Bildinhalten korrespondieren, ein bisschen Fingerspitzengefühl ist bei einer Soundcollage also durchaus gefragt. Lässt sich ein externes Mikro an der Kamera anbringen, so ist es übrigens eine gute Idee, ein solches auch mitzunehmen und zu verwenden
Zur Inspiration: auf der Website One-minute vacation sind jede Menge reine Audioaufnahmen versammelt, die Reiseeindrücke akustisch vermitteln.
Tipp 5 – Auf die Bildkomposition achten
Dies sollte eigentlich eine selbstverständliche Sache sein, aber wie so manches Video auf Youtube illustriert, ist einfach Draufhalten noch immer die am weitesten verbreitete Aufnahmetechnik. Die (hoffentlich) pittoreske und/oder interessante Gegend, die man im Urlaub bereist, kommt jedoch nachher im Bild besser zur Geltung wenn ein paar grundlegende Dinge in Punkto Bildgestaltung beachtet werden. So lenken Bildachsen Blicke und strukturieren das Bild, und eine Aufteilung in Vorder- und Hintergrund verleiht den Aufnahmen Tiefe. Sind Menschen im Bild, darauf achten, daß sie nicht ungünstig beschnitten werden, und wichtige Bildinhalte sollten in der Regel nicht ganz mittig im Bild platziert werden (mehr zur Bildgestaltung hier). Weitere Tipps, die nicht oft genug wiederholt werden können: die Kamera ruhig halten (sie aufstützen, wenn ein Stativ auf der Reise zu unpraktisch ist) und möglichst nicht in Gegenlichtsituationen filmen... Die Bildkompostion sollte sich optimalerweise den Bildinhalten anpassen, d.h. je nach dem, was und wo gefilmt wird, bieten sich meist andere Stilmittel an.
Zu dem Thema: "Die Kamera immer einsatzbereit zu haben" (nicht nur in Hinsicht auf Akkus und genug Tapes) habe ich gerade bei meinem Canada ...weiterlesen
tdiver 19:13 29.08.
Vielleicht sollte der Hinweis noch dazu, dass die eigenen Kommentare zu Szene erst beim Schneiden hinzukommen sollten. Denn Filmen und gleichzeit sinn...weiterlesen
Pillermännchen 16:08 08.08.
Schicke Sache.
Denn wenn man hier im Forum so mitliest, kommt man leicht auf den Gedanken, daß das künftige Machwerk nur und ausschließlich vo...weiterlesen
Einführungen: Die Top-6 Anfänger-Fehler beim Videofilmen Fr, 16.März 2007 Wer die neu gekaufte Videokamera nicht nur als Gedächtnisstütze einsetzen will, sondern seine Videoaufnahmen gelegentlich auch jemandem vorführen möchte, sieht sich anfangs durchaus vor eine Herausforderung gestellt. So manches Erstlingswerk wirkt verwirrt und verwirrend, will nicht enden und ist oftmals ungenießbar.
Muß das so sein? Wir finden nicht, und präsentieren hier eine kleine Giftliste, die Top-6 der Video-Anfängerfehler.
Einführungen: Digitales Video für Einsteiger – Teil 1: Ausrüstung und Aufnahme Mo, 12.Juni 2006 Blendende Idee für den ersten Film, aber von Videotechnik keine Ahnung? Oder einfach nur Lust, statt immer nur Fotos auch mal was Bewegtes aufzunehmen? Dann seid ihr hier richtig. In dieser Einführung geben wir einen kurzen Überblick darüber, was man alles braucht, um loslegen zu können, wie man vorgeht, um ein Video zu drehen, wie die Videodaten in den Computer kommen und dann geschnitten werden -- kurz, wie alles funktioniert. Und wer mehr zu den einzelnen Themen wissen will, folge den Links zu ausführlicheren Texten. Somit ist der Text nicht nur ein Einstieg ins Filmemachen sondern auch ins slashCAM-Universum.