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Einführungen : Flash MX und Video / Teil 1 - Kleine Einführung in Flash für Videofilmer
von heidi Mo, 16.Juni 2003 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Programmlogik
  Symbole und Movieclips
  Der eigene Video-Player

Macromedia Flash dürfte den meisten Web-Nutzern ein Begriff sein. Das Programm ist zur Erstellung von Vektoranimationen mit geringen Dateigrößen sowie interaktiven Webinhalten hervorragend geeignet, und aus diesem Grund bei Designern sehr beliebt (manchmal zu beliebt, doch das ist ein ganz anderes Thema). Zum Abspielen solcher Inhalte wird der Flash Player benötigt, der auch als Plug-In für Webbrowser kostenlos erhältlich ist. Nach Angaben Macromedias haben über 98 % der Internetbenützer weltweit dieses Flash-Plugin installiert.

Seit einiger Zeit ist Flash auch für die Videocommunity interessant. Bis zum Erscheinen von Flash MX im Mai letzten Jahres war es nur über den Umweg von Quicktime möglich, Flash mit Video zu kombinieren, wobei die Files als .mov-Dateien abgespeichert werden mußten und nur vom QT-Player abgespielt werden konnten. Nun ist es Dank einer Kooperation von Sorenson Media und Macromedia möglich, Videodateien in Flashfiles (.swf) zu integrieren und diese auch vom Flashplayer 6 abspielen zu lassen. Sorenson entwickelte eigens für diese Anwendung einen Video CodecCodec im Glossar erklärt namens Spark. Für jene, die Videos im Netz präsentieren und dabei möglichst viele Zuschauer unkompliziert erreichen möchten, eine sehr interessante Entwicklung.


Programmlogik

Ähnlich wie mit einem Schnittprogramm werden mit Flash Filme erstellt, und zwar hauptächlich Vektoranimationen, obwohl natürlich der Import von Bildern, Sound und neuerdings eben Video möglich ist. Wenn man sich als User auf einem Website bewegt, der ausschließlich mit Flash erstellt wurde, so navigiert man im Grunde durch einen interaktiven Film - ein Film, der in Szenen aufgeteilt ist und aus unterschiedlichen Komponenten zusammengebaut ist. Flashfilme werden per default linear abgespielt, können aber mit Scripten, sogenannten Aktionen, strukturiert werden. Damit nach einer Anfangsanimation das Bild an einem FrameFrame im Glossar erklärt stehenbleibt, sodaß der User z.B. Text lesen, oder sich für einen Link entscheiden kann, muß ein Stoppbefehl eingefügt werden. Soll dann auf einen Klick hin der Film zu einem anderen FrameFrame im Glossar erklärt springen, um dort die Wiedergabe fortzusetzen, muß auch diese Aktion gescriptet werden, etwa: bei Klick gehe zu FrameFrame im Glossar erklärt 100 und spiele von dort ab. Als Flashentwickler muß man also einerseits eine Abfolge von Frames gestalten und zugleich unterschiedliche Wege durch den Film vorgeben.

Die Programm-Oberfläche mit Zeitleiste, Bibliothek u.v.m.



Wer das Arbeiten mit Videoschnittprogrammen gewöhnt ist, wird sich relativ schnell in Flash zurecht finden. Die Oberfläche enthält eine Zeitleiste mit unterschiedlichen Ebenen, eine Arbeitsbühne, auf der man seinen Film gestaltet, eine Bibliothek, worin grafische Elemente und Symbole versammelt sind, diverse Werkzeuge, Farbpaletten und einen Actionscript-Bereich, wo die Aktionen festgelegt werden. Diesen gibt es übrigens in zwei Varianten, "multiple choice" für Anfänger und freies Scripten für Profis.

Eine eindeutige Benennung der unterschiedlichen Ebenen in der Zeitleiste erleichtert das Arbeiten



In Flash wie beim Videoschnitt und Compositing wird zwischen normalen Frames und Keyframes (Schlüsselbilder) unterschieden. Nur wenn ein KeyframeKeyframe im Glossar erklärt gesetzt ist, kann man an dieser Stelle Kontrolle über den Film ausüben - eine Aktion hinzugefügen, eine neue Grafik erstellen, die Transparenz einstellen oder ähnliches. Je mehr Keyframes man hat, desto größer wird aber auch der Film, in Datenmengen gesprochen. Man hat die Möglichkeit, bei Animationen jeweils einen Anfangs- und ein Endpunkt zu bestimmen (beides als Keyframes) und das Programm dann die dazwischenliegenden Frames selbst errechnen zu lassen (Bewegungstweening / Formtweening). So läßt sich die Anzahl Keyframes reduzieren. Die FramerateFramerate im Glossar erklärt von Flashfilmen läßt sich frei einstellen, wobei auch hier ähnliches gilt: je mehr Bilder pro Sekunde, desto mehr Daten, sprich längere Ladezeiten. Aber auch flüssigere Animationen... Die Defaulteinstellung beträgt 12 Frames per Sekunde.



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Einleitung / Programmlogik
Symbole und Movieclips
Der eigene Video-Player
  



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