| Einführungen : Camcorder Workshop Teil 6: Audio von heidi Do, 15.Dezember 2005 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Mikrofontypen
Neben der Richtcharakteristik unterscheiden sich externe Mikros ebenfalls durch ihre Bautypen – neben den Standardmodellen, die auf Englisch auch ´Shotgun´ genannt werden (wie in Abbildung 4 zu sehen), gibt es auch einen ganz anderen Typ, nämlich Ansteckmikrofone, manchmal „Lavaliers“ genannt (auch kabellos erhältlich). Sie können leicht an der Kleidung einer Person befestigt werden, und sind relativ unauffällig. So gut wie alle Mikrofontypen, die beim Videofilmen zum Einsatz kommen, gleichen sich jedoch darin, dass sie Druckwellen mit Hilfe eines Kondensators in elektrische Signale umwandeln.
 | | Bild 4 - Je ausgeprägter die Richtcharakteristik, umso länger der Mikrofonkörper – von links nach rechts Hypernieren-, Nieren- und Kugelcharakteristik. | |
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Außerdem gibt es verschiedene Arten von Stromversorgung. Bei Mikros, die ihre Stromspeisung aus der Kamera erhalten, spricht man von aktiver Phantomspannung. Hier sollten Sie, so Ihre DV-Kamera dies zulässt, den entsprechenden Wahlschalter "+48V" auf "on" schalten (siehe Abbildung 5). Rechnen Sie in diesem Fall mit einer leicht verkürzten Leistung des Camcorderakkus. Mikros ohne aktive Phantomspannung verlangen eine eigene Batterie. Deaktivieren Sie beim Gebrauch eines solchen Mikros die Phantomspannung und schalten Sie entsprechend auf "off". Ganz wichtig: immer darauf achten, Reservebatterien zum Dreh mitzubringen.
 | | Bild 5 - Ob ein Mikrofon (mic) oder ein anderes Audiogerät (line) angeschlossen wird, muss bei manchen Camcordermodellen festgelegt werden. | |
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Wird in sehr lauter Umgebung (bei einem Konzert oder ähnliches) gedreht, kann über die „mic att“-Einstellung die eingehende Lautstärke um -20dB gesenkt werden, damit das Signal nicht zu stark ist. Wenn bei einer Kamera wie hier der Sony PD150, die zwei Audioeingänge bietet, mit nur einem Mikrofon gearbeitet wird, kann auch eingestellt werden, ob dieses auf beiden Kanälen aufzeichnen soll. Außerdem wird hier bei Bedarf die Phantomspannung eingeschaltet.
Wer ein externes Mikrofon an seiner Kamera anbringen möchte, muss darauf achten, dass entsprechende Anschlüsse vorhanden sind – am besten ein so genannter XLR-Anschluss, über den professionelle Mikros angeschlossen werden können (siehe Abbildung 6). Bei Consumer-Modellen findet sich in der Regel ein einfacher Chinchanschluß. Außerdem wird eine Befestigungsmöglichkeit an der Kamera benötigt, wenn der Ton nicht geangelt werden soll (siehe unten), oder das Mikro auf ein kleines Tischstativ gegeben wird (bei Interviews beispielsweise).
 | | Bild 6 - Robust und professionell: die dreipolige XLR-Schnittstelle | |
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[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]
 | (unregistered) 21:52 20.06. | | Vielen Dank für die gesamten Kurs, bringt er doch knapp die wichtigsten Sachen auf den Punkt ... |  |
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