| Editorials : EX3, EX30 und PHU-60K HDD von Sony von rob Mo, 14.April 2008 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Sony scheint derzeit aus allen Rohren zu feuern und überrascht mit einer Produktvorstellung nach der Anderen. Neben der EX3 auch mit HD Recorder und Deck. Bedeutet die EX3 nun, dass die EX1 obsolet geworden ist ? Wie fügt sich die EX3 ins Gesamtbild von HD-Camcordern unter 10.000 Euro ?

Klar können wir noch nicht die Qualität der Fujinon Wechseloptik beurteilen, aber das mitgelieferte Objektiv ist genau das Gleiche, das sich in der EX1 fest verbaut findet und von dessen sehr guter Qualität wir uns hier bereits überzeugen konnten und dessen Brennweitenbereich für das Gros von Standard-Aufnahmesituationen völlig ausreichen sollte - EX1 User dürfen also erstmal durchatmen.
 | | Sony EX3 mit aufgeklipptem PHU-60K HDD Recorder | |
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Die EX3 wendet sich mit der Wechseloptik, der Remote Control Fähigkeit sowie den Gen-Lock und TC IN/OUT Schnittstellen in erster Linie an Studio-Settings, wo mit paralleler Videoaufzeichnung aus unterschiedlichen Perspektiven gearbeitet wird. Für die meisten EX1-User nicht unbedingt eine notwendige Ergänzung. Spezialanwendungen, die extreme Tele (Tierfilmer?), extreme Weitwinkel oder Macro-Optiken benötigen, profitieren hingegen klar von den Wechseloptiken.
Auch Produktionshäuser, die bereits in 1/2" Fujinon oder Canon Optiken mit B4-Mount investiert haben, dürften die EX3 als willkommene Ergänzung sehen. Sony liefert mit der EX3 einen Adapter mit, der B4-Kompatibilität herstellt - erneut also ein Fingerzeig Richtung etabliertem Pro-Equipment-Park.
Und was ist mit dem Sucher ? Diese Frage dürfte sich häufig stellen in Anbetracht der neben der an die XL H1 erinnerten angewinkelten Bauform - präsentiert sich die Okkular-Einheit bei der EX3 schließlich völlig neu. Naja, sagen wir mal "fast" neu, denn unter dem abnehmbaren Okkular befindet sich genau das gleiche, relativ scharfe Display er EX1 mit seinen 921000 Pixeln.
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